Dienstag, 20. April 2010

AIR FRANCE : LANGSTRECKENFLÜGE AB REGIONALFLUHÄFEN

Air France will seine weltweit gestrandeten Kunden möglichst schnell und effizient nach Hause befördern. Deshalb wurden gestern, heute und noch morgen ausserplanmässige Flüge ab (geöffneten) französischen Flughäfen «zweiter Garnitur» durchgeführt. So starteten Flüge nach Dubai oder Montreal ab Bordeaux und Flüge nach New York, Washington und Boston ab Toulouse. In Paris gestrandete Passagiere wurden/werden per Bus zu diesen Flughäfen befördert.

Dasselbe galt für Ankünfte. Flüge ab Bangkok oder Santo Domingo landeten in Bordeaux, Flüge ab Dakar, San Francisco oder Rio de Janeiro in Toulouse, Flüge ab Buenos Aires und Bombay in Nizza, Flüge ab Bamako und Dubai in Pau, Flüge ab Riad oder Malabo in Montpellier.

(c) travelINSIDE 2010, Air France 2010

Donnerstag, 15. April 2010

EINSCHRÄNKUNGEN IM GESAMTEN EUROPÄISCHEN LUFTVERKEHR

HEATHROW UND GATWICK GESCHLOSSEN

LUFTRAUM ÜBER SCHOTTLAND KOMPLETT GESPERRT

VULKANAUSBRUCH AUF ISLAND BRINGT DEN EUROPÄISCHEN FLUGVERKEHR ZUM ERLIEGEN


Der heftige Ausbruch des Gletscher-Vulkans Eyjafjalla auf Island hat für Flugverbote in weiten Teilen Nordeuropas gesorgt. Die europäische Flugsicherungsbehörde Eurocontrol lässt wegen der kilometerhoch aufgewirbelten Aschewolke Teile des deutschen, belgischen und niederländischen Luftraums schließen, sagte eine Behördensprecherin. Der Luftraum über Großbritannien und Norwegen wurde bereits komplett gesperrt.

Alle Londoner Flughäfen wurden geschlossen, darunter Heathrow, einer der wichtigsten Flughäfen der Welt und ein internationales Drehkreuz. Schon am Morgen hatten alle Flughäfen in Schottland dicht gemacht, zahlreiche Flüge an anderen Airports fielen aus.

Die Asche sei ein "erhebliches Sicherheitsrisiko" für die Maschinen, teilte die britische Flugüberwachung NATS mit. Die Asche könne Düsentriebwerke beschädigen.

Zuvor hatten die Behörden in Oslo bereits den kompletten nordnorwegischen Luftraum nördlich der Stadt Bodø gesperrt worden. Auch im isländischen Luftraum über dem Vulkan war der Flugverkehr untersagt worden.

Am Morgen waren schon die schottischen Airports Aberdeen, Edinburgh und Glasgow von der Flugbehinderung betroffen gewesen, teilte der Betreiber BAA mit. Zur gleichen Zeit gab es bereits erhebliche Störungen in Manchester, Liverpool, London-Stansted, Newcastle und Birmingham, wo auch Flüge aus Deutschland gestrichen wurden. In Schweden verhängte die Flugaufsicht Flugverbote für mehrere nördliche Bezirke.
Meteorologen glauben, dass sich die Asche erst in ein paar Tagen auflösen könnte. Der Gletschervulkan Eyjafjalla war am Vortag ausgebrochen.

(C) tagesschau.de, airliners.de, baa.co.uk, iata.org 2010

Mittwoch, 17. März 2010

REISEN NACH BANGKOK UNEINGESCHRÄNKT MÖGLICH


Die aktuellen Massenproteste gegen die thailändische Regierung in Bangkok haben offenbar wenig Einfluss auf die Reisebedingungen in der Stadt. Nach Einschätzung des Auswärtigen Amts sind Reisen und insbesondere Flüge von und nach Bangkok uneingeschränkt möglich. Derzeit konzentrieren sich die Demonstrationen auf das Regierungsgebäude, das Parlament und das Rama V Monument. In diesen Bereichen sei mit erheblichen Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs zu rechnen. Ansonsten seien das Leben und der Straßenverkehr in Bangkok in keiner Weise beeinträchtigt. Bislang sind die Proteste der oppositionellen "Rothemden" friedlich verlaufen. Gewaltsame Ausschreitungen könnten jedoch nicht ausgeschlossen werden, solange die Demonstrationen nicht beendet seien, heißt es im aktuellen Sicherheitshinweis. Das Auswärtige Amt empfiehlt Reisenden in Bangkok weiterhin, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden.


(c) TravelONE 2010, Auswärtiges Amt 2010

Dienstag, 16. März 2010

ERSTE INFOS ZUM STREIKFLUGPLAN DER BA


Nachdem die Tarifverhandlungen zwischen British Airways und dem Kabinenpersonal ohne Ergebnis abgebrochen wurden, hat die Gewerkschaft Unite am Freitag die Termine für den angedrohten Streik der Flugbegleiter bekannt gegeben. Demnach legen die BA-Mitarbeiter in der Zeit vom 20. bis 22. März sowie vom 27. bis 30. März die Arbeit nieder. Am Wochenende hat BA erste Informationen zum Streikflugplan veröffentlicht. Die Langstreckenflüge von und nach London-Gatwick sowie die Flüge von und nach London-City, inklusive der Verbindung nach New York, sollen normal weiterlaufen. Auf Langstreckenverbindungen von und nach London-Heathrow will British Airways teilweise mit verändertem Bordservice fliegen. Auf Europastrecken will die Airline mit gecharterten Maschinen Flugausfälle vermeiden. In London-Gatwick sollen die Europaflüge mit den Flugnummern BA 2000 bis BA 2299 normal verkehren. Bei anderen Flugnummern muss mit Ausfällen gerechnet werden. Franchise- und Codeshare-Partner von British Airways sind vom Streik nicht betroffen.


(c) TravelONE 2010, Presseservice BA 2010

Montag, 15. März 2010

LIBYEN : KEINE EINREISE FÜR SCHENGEN-EUROPÄER


Die libysche Regierung macht jetzt offenbar Ernst. Europäer aus dem Schengen-Raum dürfen künftig auch dann nicht mehr in das Land einreisen, wenn sie eine gültige Aufenthaltsberechtigung haben. Das habe die Einreisebehörde am Flughafen Tripolis am 11. März mitgeteilt, meldet das Auswärtige Amt im aktuellen Reisehinweis. Libyen hatte am 15. Februar die Visa-Erteilung an Schengen-Europäer bis auf Weiteres gestoppt und bereits erteilte Visa für ungültig erklärt. Nach einem Bericht von Lufthansa wurden zunächst aber nur wenige Passagiere bei der Einreise abgewiesen. Hintergrund ist ein Streit zwischen Libyen und der Schweiz. Das Alpenland hat eine Visa-Sperre für Angehörige der libyschen Führungsspitze verhängt.

(c) travelONE 2010

Sonntag, 14. März 2010

ERSTMALS MEHR ALS 1 MILLION HOCHSEE KREUZFAHRT PASSAGIERE IN EINEM JAHR


Es ist längst ein Ritual: Am ITB-Donnerstag werden alljährlich in Berlin die Ergebnisse der Kreuzfahrtstudie des Deutschen Reiseverbands (DRV) für das jeweils zurückliegende Jahr vorgestellt – und seit nunmehr zehn Jahren gibt es alljährlich Rekorde zu vermelden. Dass es auch in diesem Jahr nicht anders sein würde, war zu erwarten. Dass man einen Zuwachs in 2009 von erneut über 10 Prozent gegenüber 2008 vorlegen konnte, überraschte aber sogar einige Optimisten.
Insgesamt, so die Studie, konnten die Veranstaler von Hochsee- und Flusskreuzfahrten 2009 über 1,4 Millionen Passagiere begrüßen. Besonders stark wuchsen die Hochseekreuzfahrten: Sie verzeichneten ein Passagierwachstum von 13,2 Prozent; bei den Flusskreuzfahrten betrug das Plus 3,2 Prozent. Mit exakt 1.025.968 Gästen konnten die Anbieter von Hochseekreuzfahrten zum ersten Mal die magische Marke von 1 Million Passagieren überschreiten.
Auch über Indikatoren wie die durchschnittliche Reisedauer (9,73 Tage), den durchschnittlichen Reisepreis (1.881 Euro) oder das durchschnittliche Alter der Gäste (50,7 Jahre) gibt die Studie Auskunft. Und über die beliebtesten Kreuzfahrtziele: Erneut hatte dabei das Mittelmeer die Nase vorn, auch wenn die Passagierzahl hier um 7,1 Prozent zurückging. Ein Wachstum von 20 Prozent konnten hingegen Reisen nach Nordeuropa und in die Ostsee verbuchen. Die Zahl der deutschen Kreuzfahrtgäste in der Karibik und in den USA stieg sogar um 29 Prozent, und im Arabischen Golf (Dubai) und dem Indischen Ozean gab es sogar eine Verdoppelung der Passagierzahlen. Bei den Flusskreuzfahrten bleibt die Donau weiterhin die Nummer eins, gefolgt vom Nil und den deutschen Flüssen.
Wie in den Vorjahren präsentierte AIDA-Chef Michael Thamm in seiner Funktion als Vorsitzender des DRV-Ausschusses Schifffahrt die Ergebnisse der Studie: "Der Kreuzfahrtenmarkt", so sagt er, "gehört derzeit zu den am stärksten wachsenden touristischen Segmenten. Allein die Zahl der Hochseegäste hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdreifacht. Und die zahlreichen neuen für 2010 geplanten Hochsee- und Flusskreuzfahrtenschiffe werden die Nachfrage weiter ankurbeln. Die Zahl der Menschen, die die Kreuzfahrt als Reiseart entdecken, nimmt kontinuierlich zu."

(c) KreuzfahrtGuide 2010, ITB 2010, DRV 2010

Montag, 1. März 2010

INFO-TIP : FAKTEN UND ZAHLEN ZUM DEUTSCHEN REISEMARKT 2009

Die deutsche und internationale Reisebranche in Zahlen ... In der aktuellen Broschüre des Deutschen ReiseVerband DRV erhalten Sie alle wichtigen Eckdaten des Wirtschaftsfaktors Tourismus im Überblick.


(c) DRV 2010

Dienstag, 23. Februar 2010

GRIECHISCHE AIRLINE FUSION


Wie Aegean Airlines und Olimpic Air gestern bekannt gaben, wollen die beiden grössten griechischen Fluggesellschaften fusionieren. Die neue Airline soll den Namen und das Logo von Olympic Air tragen, während der Übergangsphase sollen jedoch beide Namen verwendet werden. Der Aegean-Hauptaktionär und der Olympic-Besitzer sollen die neue Fluggesellschaft gemeinsam führen. Die Fusion bedarf noch der Zustimmung der Europäischen Kommission. Gemeinsam verfügen die beiden Fluggesellschaften über 64 Flugzeuge und rund 5850 Mitarbeitende.

(c) travelINSIDE 2010

Montag, 22. Februar 2010

PILOTENSTREIK BEI LUFTHANSA AUSGESETZT


Der Pressedienst der Lufthansa hat vor wenigen Minuten bekannt gegeben :

Wir bestätigen, dass der Streik der Vereinigung Cockpit (VC) ausgesetzt ist und Friedenspflicht bis zum 08. März (24:00 Uhr) vereinbart wurde.

Unregelmäßigkeiten im Flugbetrieb sind auch in den nächsten Tagen zu erwarten. Für morgen wird es zunächst beim veröffentlichten Sonderflugplan bleiben. Bis zur Rückkehr zum normalen Flugbetrieb werden jedoch noch einige Tage vergehen.

(c) Lufthansa 2010

Mittwoch, 17. Februar 2010

UPDATE LUFTHANSA PILOTEN STREIK

Aktuelle Informationen erhalten Sie unter diesem Lufthansa Link > LINK LH

Download NOTFLUGPLAN Montag, 22. Februar 2010 >
Download NOTFLUGPLAN Dienstag, 23. Februar 2010 >
Download NOTFLUGPLAN Mittwoch, 24. Februar 2010 >
Download NOTFLUGPLAN Donnerstag, 25. Februar 2010 >

Passagiere können sich auch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 / 8 50 60 70 informieren.

Diese Informationen wurde uns von der Lufthansa zur Verfügung gestellt und entsprechen dem Stand von Sonntag, 21. Februar 2010 19:30. Wir können keine Gewähr und keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit dieser Daten übernehmen.

PREMIUM VERKEHR ZIEHT WIEDER AN


Dem von der IATA vorgestellten «Premium Traffic Monitor» für Dezember 2009 zufolge ist die Nachfrage nach Premium-Angeboten zum Jahresende gestiegen. Die Zahl der Business- First-Class-Passagiere weltweit lag im Dezember 2009 erstmals in diesem Jahr wieder über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Das Premium-Segment der Airlines wuchs in diesem Zeitraum um 1,7 Prozent gegenüber Dezember 2008. Die Airlines vermeldeten auch in der Economy-Class Passagierzuwächse von 5 Prozent.

Der Tiefpunkt im Premium-Verkehr wurde 2009 im Mai verzeichnet, die Passagierzahlen lagen um 25 Prozent unter den Werten von Anfang 2008. Die Nachfrage nach den Premium-Angeboten ist in der Folge zwar gestiegen, lag per Ende 2009 jedoch noch immer 17 Prozent unter den Zahlen des besten Monats von 2008. In der Economy-Class wurde der Tiefpunkt mit -9 Prozent gegenüber Anfang 2008 bereits im Februar 2009 erreicht. Im Dezember lang die Nachfrage noch 3 Prozent unter der Bestmarke von 2008.

(c) travelINSIDE 2010, IATA press service 2010

PILOTEN BEI DER LUFTHANSA : DIE ZEICHEN STEHEN AUF STREIK


Mit einem Notfallplan bereitet sich die Lufthansa auf einen der größten Streiks ihrer Geschichte vor. "Wir müssen leider davon ausgehen, dass es zu Streiks kommt", sagte der Sprecher der Fluggesellschaft, Andreas Bartels, der "Rheinischen Post". Am Mittag will die Pilotenvereinigung Cockpit das Ergebnis einer Urabstimmung unter etwa 4500 Lufthansa-Angestellten bekannt geben.
Streiks schon in dieser Woche möglich
Wie die "Rheinische Post" weiter berichtet, sollen die Piloten mit überwältigender Mehrheit für einen Arbeitskampf gestimmt haben. Mit dem Ende der Urabstimmung sind Ausstände theoretisch schon in dieser Woche möglich. Betroffen wären dann auch Lufthansa Cargo und Germanwings.
Sollte es zu einem Arbeitskampf kommen, rechnet Cockpit mit Aktionen "in der Größenordnung der Pilotenstreiks von 2001". Damals ließen die Lufthansa-Piloten mehrere Tage lang ihre Flugzeuge stehen und verursachten so ein Chaos auf fast sämtlichen deutschen Flughäfen.
Die Gewerkschaft fordert für die Piloten 6,4 Prozent mehr Geld. Sie ist aber zu einer Nullrunde bereit, wenn die Lufthansa die Arbeitsplätze garantiert und und ein Konzept vorlegt, damit billigere Töchter künftig nicht Strecken übernehmen, die bisher von Lufthansa selbst geflogen werden. Die Tarifverhandlungen waren Ende Dezember für gescheitert erklärt worden.
Die Lufthansa kämpft seit der Finanzkrise mit gesunkenen Passagierzahlen und einem Gewinnrückgang, weil immer mehr Geschäftsreisende die lukrativen First- und Business-Klassen meiden und Economy fliegen. Der Lufthansa-Vorstand hatte an die Piloten appelliert, das Unternehmen in der wirtschaftlich schwierigen Lage nicht mit einem Arbeitskampf zu belasten.

(c) tagesschau.de 2010, cockpit 2010

LIBYEN : KEINE VISA MEHR FÜR REISENDE AUS DEM SCHENGENRAUM


Schlechte Nachrichten für Geschäfts- und Urlaubsreisende, die einen Besuch in Libyen geplant haben. Die libysche Regierung hat ohne Vorwarnung einen Einreisestopp für Bürger aus dem Schengenraum verhängt. Libyen habe am 15. Februar mitgeteilt, dass für Bürger des Schengenraumes bis auf weiteres keine Visa mehr erteilt würden, heißt es beim Auswärtigen Amt. Auch bereits erteilte Visa seien ungültig. Nur die Einreise für "Personen mit gültiger Aufenthaltsberechtigung" soll laut Auswärtigem Amt weiterhin möglich sein. Entscheidungen der libyschen Behörden könnten davon aber auch abweichen. Dass die Behörden in der Praxis Entscheidungsspielraum haben, zeigt sich bei Lufthansa. Trotz der Anordnung hätten bislang so gut wie alle Passagiere in Libyen einreisen können, heißt es bei der Airline. Lufthansa fliegt bis auf weiteres weiter von Frankfurt nach Tripolis.

(c) travelONE 2010

Dienstag, 16. Februar 2010

WEITER BEHINDERUNGEN AUF THALYS STRECKEN


Am morgigen Mittwoch werden auf der Strecke Köln-Brüssel Thalys-Züge wieder planmäßig verkehren. Die Strecke Brüssel-Paris bleibt jedoch weiterhin unterbrochen. Hier werden auch am Mittwoch keine Thalys-Züge unterwegs sein.
Zurzeit ist nicht abzusehen, wann Thalys-Züge wieder planmäßig im gesamten Streckennetz verkehren werden.
Thalys rät unentschlossenen Reisenden, Fahrten nach Paris zu verschieben und bietet allen betroffenen Passagieren die vollständige Erstattung ihrer Tickets an. Alternativ kann der Fahrschein auch auf ein anderes Datum umgebucht werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von thalys

AIR SEYCHELLES STELLT FLÜGE NACH DEUTSCHLAND EIN


Wie das Branchenmagazin airliners.de heute berichtet, stellt die Air Seychelles nach einem knappen Jahr ihre Nonstopflüge zwischen Frankfurt/Main und Mahé auf den Seychellen wieder ein. Die letzte Maschine zu dem Inselziel im Indischen Ozean startet am 11. April, teilte die Fluggesellschaft in München mit.

Erst Ende März 2009 war die jeweils sonntags angebotene Strecke in den Flugplan aufgenommen worden. Grund für die Einstellung sei eine zu geringe Nachfrage, sagte eine Sprecherin. Damit wird die Strecke Frankfurt-Mahé zum zweiten Mal seit dem Jahr 2004 nach jeweils nur rund einem Jahr Flugbetrieb aus dem Air-Seychelles-Netz gestrichen.
Urlauber und Geschäftsreisende will das Unternehmen künftig mit mehrmals pro Woche angebotenen Umsteigeverbindungen über Paris, Rom und Mailand auf die Seychellen fliegen. Zu den Zwischenstopps werde es Zubringerflüge mit Air France und Alitalia von mehreren deutschen Flughäfen aus geben. Nonstopflüge von Deutschland auf die Seychellen bietet damit künftig ausschließlich die Condor an.

(c) airliners.de 2010

Donnerstag, 11. Februar 2010

SAS SCANDINAVIAN AIRLINES STELLT EIGENSTÄNDIGKEIT IN FRAGE


Die skandinavische Fluggesellschaft SAS strebt die Übernahme durch einen europäischen Marktführer an. In einem Interview hat SAS-Konzernchef Mats Jansson die Selbstständigkeit des Unternehmens in Frage gestellt.

Die angeschlagene skandinavische Fluggesellschaft SAS strebt nach neuen Verlusten die Übernahme durch einen der Marktführer in Europa an. Die Airline denkt dabei besonders an die Lufthansa. Konzernchef Mats Jansson sagte der Kopenhagener Wirtschaftszeitung «Børsen» (Donnerstag): «Ist man Teil eines größeren Unternehmens wie etwa Swiss in der Lufthansa, ist man besser vor den enormen Schwankungen unserer Branche geschützt.» Die teilstaatliche, in Dänemark, Norwegen und Schweden aktive SAS gilt seit Jahren als Übernahmekandidat für den deutschen Branchenführer. Im vergangenen Jahr flog das Traditionsunternehmen ein Minus von 2,9 Milliarden Kronen (286 Mio Euro) ein und muss von seinen Haupteignern mit fünf Milliarden Kronen zusätzlichem Kapital gestützt werden.

Mit der Lufthansa arbeiten die Skandinavier bereits in der Star Alliance sowie auch bei Direktverbindungen zwischen Nordeuropa und Deutschland zusammen. Jansson sagte, die Selbstständigkeit sei für SAS «kein Ziel in sich». Das Unternehmen müsse aber erst die Rezession überstehen und «wieder in Gang kommen», ehe man mit möglichen Partnern sprechen könne. Auch die bisher gegen jede Übernahme durch einen größeren Konzern eingestellten Gewerkschaften stehen der Lufthansa positiv gegenüber. Der Chef der Pilotenvertretung, Mogens Holgaard, sagte in «Børsen»: «Wir sind offen für eine Fusion.» Lufthansa muss nach Übernahme der Swiss zunächst jedoch die Integration der Austrian Airlines, bmi und der Brussels Airlines verdauen. In dem Bericht wurde als weiterer Kandidat für eine Übernahme von SAS der Lufthansa-Konkurrent Air France-KLM genannt.

(c) airliners.de 2010, dpa 2010

Mittwoch, 10. Februar 2010

GRIECHENLAND : SÄMTLICHE FLÜGE FALLEN AUS


Reisende in Griechenland haben unter dem für heute angekündigten Streik des öffentlichen Dienstes stärker zu leiden als ursprünglich angenommen. Die Fluglotsen haben sich dem Ausstand angeschlossen. Deshalb fallen heute sämtliche Flüge von und nach Griechenland aus. Auf dem Athens International Airport, zum Beispiel, geht seit null Uhr nichts mehr. Bis 23:59 Uhr bleibt der Verkehr eingestellt. Fluggesellschaften wie Aegean Airlines haben die Passagiere, soweit möglich, auf andere Flüge umgebucht. Weiteres Ungemach steht Griechenland-Reisenden am 24. Februar bevor. Für diesen Tag hat der Gewerkschaftsverband GSEE zu einem Generalstreik aufgerufen. Es ist zu befürchten, dass es auch dann zu Einschränkungen im Reiseverkehr kommen wird. Die Proteste richten sich gegen das rigide Sparprogramm, mit dem die griechische Regierung das riesige Staatsdefizit abbauen will.

(c) travelONE 2010

Dienstag, 9. Februar 2010

JAL BLEIBT BEI ONEWORLD


Japan Airlines (JAL) hat ihre «Allianz-Evaluation» abgeschlossen und sich deutlich für den Verbleib in der Oneworld-Allianz ausgesprochen. Vor allem Skyteam rund um Delta Air Lines hatte sich intensiv um den Übertritt der in finanziellen Nöten steckenden japanischen Fluggesellschaft bemüht. Nebst seiner Genugtuung über die Entscheidung von JAL teilte Gerard Arpey (Chairman & CEO von American Airlines sowie Chairman des «Oneworld Governing Board») mit, dass nun ein Joint Venture zwischen AA und JAL entstehen soll. Beim US Department of Transportation soll in den kommenden Wochen ein Gesuch um «antitrust immunity» im transpazifischen Verkehr eingereicht werden.

(c) travelINSIDE 2010, JAL 2010

AUSSICHTSPLATTFORM DES BURJ KHALIFA IN DUBAI GESCHLOSSEN


Gut einen Monat nach der Eröffnungsfeier des mit 828 Metern höchsten Turms der Welt, ist die Aussichtsplattform des Burj Khalifa für die Besucher momentan geschlossen. Wie Michelle Pétermann, Country Manager des Department of Tourism and Commerce Marketing (DTCM) von Dubai in der Schweiz, gegenüber TRAVEL INSIDE erklärt, erfolgte die Schliessung infolge von Renovations- bzw. Revisionsarbeiten, die aufgrund des extremen Besucherandrangs notwendig waren.

(c) travelINSIDE 2010

INDONESIEN ÄNDERT VISA FORMALITÄTEN


Indonesien hat Ende Januar die Einreiseformalitäten für Touristen geändert. Davon betroffen sind deutsche Staatsbürger, die das Visum nach dem "Visa On Arrival"- Verfahren (VOA) bei der Einreise per Stempel in den Pass erhalten. Wer sich nur kurz im Land aufhält, muss künftig mehr zahlen. Bislang hatten die Urlauber die Wahl zwischen einem Sieben-Tage-Visum für zehn US-Dollar und einem 30-Tage-Visum für 25 US-Dollar. Jetzt gibt es nur noch die 30-Tage-Variante. Im Gegenzug müssen Reisende, die länger im Land bleiben wollen, ihr Visum künftig nicht mehr vorab beantragen. Nach der neuen Regelung kann das VOA-Visum einmal um 30 Tage verlängert werden.

(c) travelONE 2010

Montag, 8. Februar 2010

GENERALSTREIK IN GRIECHENLAND


Reisende in Griechenland müssen sich in den nächsten Tagen auf Ungemach einstellen. Für Mittwoch dieser Woche ist ein Warnstreik im gesamten öffentlichen Dienst angekündigt. Und für den 24. Februar hat der Gewerkschaftsverband GSEE zu einem Generalstreik aufgerufen. Reisende müssen an diesen Tagen mit Beeinträchtigungen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr rechnen. Die Proteste richten sich gegen das rigide Sparprogramm der Regierung. Der griechische Staat muss ein Defizit von fast 13 Prozent des Bruttoinlandsprodukts abbauen. Die Regierung hat deshalb unter anderem eine Nullrunde bei den Beamtengehältern und höhere Kraftstoffpreise angekündigt. Am vergangenen Donnerstag haben bereits die Zoll- und Finanzbeamten gestreikt.

(c) travelONE 2010

Freitag, 5. Februar 2010

SCHWERSTE SICHERHEITSPROBLEME IN ROM-FIUMICINO


Rom-Fiumicino, Italiens wichtigster Flughafen, ist bei Nacht völlig unbewacht. Gegen die italienischen Sicherheitslücken erscheinen die Pannen bei der Laptop-Kontrolle am Münchener Flughafen harmlos. Das italienische Innenministerium zeigt sich jedoch unbeeindruckt.

Tagsüber sind die Kontrollen am Flughafen Rom-Fiumicino streng. Nachts ist der Sicherheitsbereich unbewacht.
Tommaso Cerno, ein Reporter des Nachrichtenmagazin "L’espresso" konnte völlig ungehindert heikle Sicherheitsbereiche im internationalen Terminal des Flughafens Rom-Fiumicino betreten - es gab weder Kontrollen noch Alarmanlagen. Er habe einfach versucht, den Weg nachzuvollziehen den ein normaler Passagier tagsüber nimmt, erzählt Cerno: "Wir sind auch durch die Metalldetektoren gelaufen, die waren ausgeschaltet und hätten im Fall noch nicht mal Alarm ausgelöst, es war also möglich alles mögliche in die Sicherheitszone zu bringen auch Waffen oder Sprengstoff." Am nächsten Tag hätte man diese Dinge ohne Probleme an Bord eines beliebigen Flugzeugs bringen können.
Obdachlose im Sicherheitsbereich
In Räumen, in denen tagsüber Passagiere kontrolliert werden, schliefen nachts Obdachlose und die Türen standen sperrangelweit offen. Cerno hat seinen Besuch mit einer Videokamera dokumentiert. Sein Fazit: "Der Sicherheitsplan, auf den der Fluhafen, die Polizei und die Regierung so stolz sind, zeigt keinerlei Wirkung." In Italien rede man zwar über Terroralarm, die Regierung habe vor, Bodyscanner zu kaufen und die Passagiere müssten verrückte Kontrollen über sich ergehen lassen, aber nachts sei der Flughafen komplett unbewacht.
Der Journalist konnte auch die Gepäckanlage bei den Check-in-Schaltern in Betrieb setzen, ohne dass sich jemand daran gestört hätte. Außerdem hatte er die Möglichkeit in einen Serverraum vorzudringen, in dem Daten von Flugtickets gespeichert werden. Datendiebstahl oder Manipulationen wären unbemerkt möglich gewesen. Cerno war nicht nur einmal in Fiumicino. Er hat seinen Besuch wiederholt: "Nachdem der Flughafen von Rom immer gesagt hat, es gebe rund um die Uhr drei Operationszentralen, die alles per Video überwachen, sind wir zweimal hingegangen - in der Hoffnung irgendwie entdeckt zu werden".
Wo ist das Problem?
Nach Informationen des ARD-Hörfunk-Studios Rom gibt es am Flughafen der italienischen Hauptstadt zusätzlich Probleme bei der Personenkontrolle. So mussten sich die Passagiere bei mehreren Lufthansa-Flügen nicht ausweisen, obwohl sie ihre Tickets im Internet gebucht hatten. Der Flughafen Rom schiebt die Zuständigkeit für die Sicherheitsprobleme der Polizei in die Schuhe. Dort heißt es, der zuständige Beamte sei gerade im Ausland. Und die Pressestelle des italienischen Innenministeriums reagierte auf die Anfrage um eine Stellungnahme mit den Worten: "Perchè è un problemo grave?" Man verstehe nicht, warum das ein schwerwiegendes Problem sei.

© ARD tagesschau Stefan Troendle, ARD Hörfunkstudio Rom 2010 > LINK
© l´espresso 2010 Video & Reportage > LINK

DIE ERSTEN A380 DER LUFTHANSA HEISSEN FRANKFURT UND MÜNCHEN


Bislang wussten es nur wenige Eingeweihte, doch mit Abschluss der Lackierung am Freitag (5. Februar) ist klar, dass der erste Lufthansa-Airbus-A380 den Taufnamen „Frankfurt am Main” trägt. Die am Mittwochnachmittag (3. Februar) im Airbus-Werk Finkenwerder eingetroffene zweite A380 erhält den Namen „München“.

Im Mai soll die D-AIMA, so das Kennzeichen des Flugzeugs, zum ersten Mal in ihrer Patenstadt am Main landen, um dann Langstreckenziele vorzugsweise in Asien und Nordamerika zu bedienen.

Auf www.lufthansa.com/a380 startet am kommenden Montag unter dem Motto „Be part of it“ ein Wettbewerb, um einen einprägsamen Spitznamen für den Airbus A380 zu finden. Der Gewinner wird Millionär, indem er eine Millionen Miles&More-Prämienmeilen verbuchen kann.

(c) BusinessTraveller 2010, Lufthansa 2010

NEUE GEPÄCKREGELUNGEN FÜR DIE BUSINESS-CLASS BEI DER IBERIA


Iberia erlässt neue Gepäckbestimmungen, gültig ab 1. März 2010. Auf Kurz- und Mittelstrecken dürfen Economy-Passagiere weiterhin 23 kg einchecken, allerdings nur noch ein Gepäckstück. Business-Class-Passagiere auf denselben Flügen dürfen künftig zwei Gepäckstücke mit bis zu 23 kg Gewicht, als insgesamt 46 kg (statt 30 kg) Gepäck aufgeben.

Auf Langstreckenflügen gibt es nur für Passagiere mit Economoy-Tickets der tiefsten Buchungsklassen eine Änderung: Sie dürfen nur noch ein Gepäckstück von maximal 23 kg kostenlos einchecken. Inhaber von Tickets der Klassen Tourist Complete (Y) und Excursion (B) sowie Inhaber von Company-Rates-Tickets können wie gehabt zwei Stücke von bis zu 23 kg kostenlos aufgeben; für Business Plus sind sogar drei Gepäckstücke erlaubt.

Inhaber von Iberia-Plus-Karten mit Status Platinum, Gold und Silver können stets – egal welche Klasse gebucht ist – ein zusätzliches Gepäckstück aufgeben. Unverändert bleiben auch die Bestimmungen für das Handgepäck.


(c) travelONE 2010, iberia 2010

Donnerstag, 4. Februar 2010

KÖRPERSCANNER IN HEATHROW UND MANCHESTER IM EINSATZ


Nach einer Testphase haben in Großbritannien Heathrow und Manchester als erste Flughäfen die umstrittenen Körperscanner eingeführt. In Heathrow wurden die Geräte in Terminal 4 installiert, wo unter anderem die Transatlantikflüge von Delta Air Lines, Continental Airlines, Air Transat und Air France abgefertigt werden. In Manchester ist Terminal 2 betroffen. Hier starten neben Delta und Continental auch US Airways und Virgin Atlantic. Ende des Monats sollen zusätzlich Terminal 1 und 3 mit der neuen Technik ausgerüstet werden. Nicht alle Passagiere werden durch die Scanner geschleust. Nur wer nach der Standardkontrolle dazu aufgefordert wird, muss sich durchleuchten lassen. Das Sicherheitspersonal an den Kontrollstellen sieht die "Nackt"-Bilder der Passagiere nicht. Die Überprüfung der Fotos erfolgt durch Mitarbeiter in einem separaten Raum. Die Flugreisenden sind gut beraten, sich nicht gegen die Kontrollen zu sperren, sofern sie ihre Reisepläne nicht aufgeben wollen. Denn wer sich weigert, darf das Flugzeug nicht betreten.

(c) dpa 2010, travelONE 2010

Mittwoch, 3. Februar 2010

SPERRUNGEN IN MÜNCHEN


Geschäfts- und Städtereisende in München müssen sich in den nächsten Tagen auf Behinderungen einstellen. Wegen der 46. Münchner Sicherheitskonferenz vom 5. bis 7. Februar kommt es zu Straßensperren und Umleitungen. Das Areal um das Tagungshotel "Bayerischer Hof" wurde zum Sicherheitsbereich erklärt, den nur die Konferenzteilnehmer betreten dürfen. Wegen der Sperrung des Promenadeplatzes muss die Straßenbahnlinie 19 umgeleitet werden. Während der Konferenz sind Demonstrationen und Kundgebungen angekündigt, die ebenfalls zu Straßensperren und Verkehrsbehinderungen führen können.

(c) travelONE 2010

Dienstag, 2. Februar 2010

STREIK BEI DER SNCF

Die französische Staatsbahn SNCF kündigt einen Streik ihres Personals von heute Dienstag, 20 Uhr, bis am Donnerstagmorgen, 8 Uhr, an. Die Arbeitsniederlegung wird voraussichtlich starke Auswirkungen auf den nationalen Schienenverkehr Frankreichs haben, insbesondere in Südfrankreich.

Laut den SBB sind die TGV-Verbindungen zwischen Paris und Zürich, Basel, Bern, Lausanne sowie Genf vom Streik nicht betroffen und verkehren gemäss Fahrplan. Betroffen seien aber die Verbindungen zwischen Genf und Nizza, Marseille und Montpellier.

Die TGV Genf–Nizza und Genf–Montpellier fallen aus.

Informationen zu den Verbindungen München - Stuttgart - Paris und Frankfurt - Paris liegen noch nicht vor.

(c) travelINSIDE 2010, pressedienst sbb 2010

Montag, 1. Februar 2010

IATA : ASIEN LÖST AMERIKA IM LUFTVERKEHR AB


Laut IATA zählte der innerasiatisch-pazifische Luftverkehr im letzten Jahr 647 Millionen Passagiere, jener in Nordamerika (inkl. Domestic-Verkehr) 638 Millionen Passagiere. Damit nimmt der asiatisch-pazifische Luftverkehr erstmals den weltweit ersten Platz ein. Bis 2013 rechnet die IATA mit zusätzlichen 217 Millionen Passagieren am asiatisch-pazifischen Himmel. Die Region werde in den nächsten Jahren das stärkste Wachstum verzeichnen, so die IATA.

Gleichzeitig gab die IATA bekannt, dass nach einem weltweiten Verlust von rund 11 Milliarden US-Dollar im Luftverkehr die Industrie für 2010 mit einer Reduktion der Verluste auf 5,6 Milliarden US-Dollar rechne.

Download der Pressemeldung >

(c) travelINSIDE 2010, IATA press and media service 2010

LAUT AIRBUS WIRD ASIEN BALD WICHTIGSTER LUFTVERKEHRSMARKT


Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat eine Prognose für den asiatisch-pazifischen Markt vorgestellt. Demnach will der Konzern in den nächsten zwei Dekaden rund 8.000 Flugzeuge in dieser Region absetzen. Damit würde Asien die USA und Europa als bislang wichtigste Märkte ablösen.

Die Fluggesellschaften aus Asien und dem pazifischen Raum werden nach Einschätzung von Airbus in den nächsten 20 Jahren 8.000 neue Verkehrsflugzeuge im Wert von 1,2 Billionen US-Dollar kaufen. Die Region werde damit die USA und Europa als wichtigste Luftverkehrsmärkte der Welt ablösen, teilte Airbus am Mittwoch in Singapur und Toulouse mit.
Vor allem die Nachfrage nach supergroßen Flugzeugen werde aus Fernost befeuert. Airbus erwarte dort wegen der vielen Millionenstädte einen Markt für 880 Flugzeuge wie die A380. Dazu kommen 2.570 Großflugzeuge mit zwei Gängen und 4.560 Mittelstreckenmaschinen.
Der Passagierverkehr wird der Prognose zufolge in Asien/Pazifik jährlich um 5,9 Prozent wachsen. Der Frachtverkehr soll sogar noch schneller um jährlich 6,3 Prozent zunehmen. Weltweit liegen die Wachstumsraten um deutlich mehr als einen Prozentpunkt darunter.
Weil viele alte Verkehrsmaschinen zu Frachtern umgebaut werden, erwartet Airbus, dass die Frachterflotte in Asien/Pazifik sich bis 2028 auf 1.500 Flugzeuge verfünffachen wird. Davon würden nur 340 neu gebaut.

© dpa 2010, airliners.de 2010

Donnerstag, 28. Januar 2010

REISEWARNUNG FÜR CUSCO

Das Auswärtige Amt hat auf die Unwetter in Peru reagiert und rät in seinem aktuellen Sicherheitshinweis von Reisen in die Gegend von Cusco ab. Wegen der Regenfälle saßen fast 2.000 Touristen in Machu Picchu fest und mussten mit Hubschraubern ausgeflogen werden. Laut Auswärtigem Amt ist die Bahnstrecke zwischen Machu Picchu und Cusco unterbrochen. Die Verkehrsflüge zwischen Cusco und Lima verkehrten wegen des starken Regens nur unregelmäßig, so dass je nach Wetterlage mit der vollständigen Einstellung gerechnet werden müsse, heißt es.


(c) 2010 travelONE

Mittwoch, 27. Januar 2010

PREMIUM-VERKEHR SCHWÄCHELT


Die IATA hat ihren "Premium Traffic Monitor" für November veröffentlicht. Der Statistik zufolge haben Passagiere weltweit auch im November weniger Premiumangebote genutzt als im Vorjahreszeitraum. Auch die Umsätze im Premiumsegment schwächelten weiter.

Im November 2009 haben die Fluggesellschaften weltweit rund 6,7 Prozent weniger Passagiere in den Premiumklassen befördert, wie die IATA in ihrem jetzt veröffentlichten „Premium Traffic Monitor“ erklärte. Damit habe sich der Rückgang (nach einem Minus von 9,3 Prozent im Oktober) zwar anscheinend leicht abgeschwächt, dies liege jedoch ausschließlich daran, dass auch der November 2008 schon ein schwacher Monat für das Premiumsegment war.

Dennoch habe sich die Situation in den letzten Monaten leicht verbessert, wie der Airline-Verband weiter mitteilte. Die Zahlen lägen im November rund 5 Prozent über dem Tiefstand, der im Mai registriert wurde.

Die Umsätze im Premiumsegment konnten jedoch noch nicht wieder anziehen. Die IATA schätzt, dass die Airlines mit ihren Premiumangeboten im November rund 12,8 Prozent weniger Umsatz gemacht haben als im Vorjahreszeitraum.



© travelINSIDE 2010, airliners.de (LINK), IATA
Foto : © SWISS (First Class)

MS EUROPA MUSS REISEN ABSAGEN


Die MS Europa, Flaggschiff der Hapag-Lloyd, wird aufgrund eines technischen Defekts an einer der vier Hauptmaschinen vom 6. April 2010 für drei Wochen ausserplanmässig in Singapur in die Werft gehen. Die beiden Reisen in diesem Zeitraum müssen ersatzlos abgesagt werden. Die Europa nimmt ab 14. Mai 2010 in Valetta (Malta) wieder ihr planmässiges Programm auf.

Allen von den Reiseabsagen betroffenen Kunden werden die kompletten Kosten der Kreuzfahrt und der eventuell über Hapag-Lloyd Kreuzfahrten gebuchten An- und Abreisearrangements sowie Vor- bzw. Nachprogramme zurück erstattet.

(c) travelINSIDE 2010, HapagLloyd 2010

ERSTER A380 DER LUFTHANSA WIRD LACKIERT


Im Airbus-Werk Hamburg-Finkenwerder haben am Montag die Lackierarbeiten am ersten Lufthansa-A380 begonnen. Der doppelstöckige Großraumjet soll im Mai ausgeliefert werden.

Airbus-Mitarbeiter haben am Montag in Hamburg mit den Lackierarbeiten am ersten Airbus A380 für die Lufthansa begonnen. Bis Ende nächster Woche bleibt der europäische Großraumjet, der später die Registrierung D-AIMA tragen wird, in der Lackierhalle. Insgesamt müssen 3500 Quadratmeter bedeckt werden. Der Lufthansa-Schriftzug hat eine Höhe von 1,80 Meter.

Der A380 wird bei Lufthansa voraussichtlich 526 Passagiere befördern können. Nähere Details über die Innenausstattung der First Class hält die Airline noch unter Verschluss. Das Flugzeug soll im Mai als erstes von 15 bestellten Exemplaren übergeben werden. In Toulouse absolvierte unterdessen der zweite für Lufthansa vorgesehen A380 seinen Erstflug.
Das Luftfahrt-Bundesamt hat in der vergangenen Woche den ersten A380-800-«Full Flight Simulator» Deutschlands zugelassen.


FOTO : Lackierarbeiten am ersten Lufthansa-A380 in Hamburg, © dpa
© travelINSIDE, AIRLINERS.DE (LINK)

FUEL INCLUDED BEI ETIHAD


Etihad Airways, die Fluggesellschaft der Arabischen Emirate mit Sitz in Abu Dhabi, wird ab dem 1. Februar 2010 die Treibstoffzuschläge in ihre Flugpreise integrieren und zwar auf allen Tarifen. Die neuen Tarife wurden bereits an die Branchenpartner mitgeteilt und werden in diesen Tagen aufgeschaltet.

(c) travelINSIDE 2010, Etihad Press Service

ANA EXPANDIERT


Die japanische ANA hat ihre Strategie für das kommende Geschäftsjahr 2010/11 vorgestellt. Trotz verhaltener Konjunkturprognosen setzt die Airline auf Expansion und richtet unter anderem eine neue Route nach Deutschland ein.

Das Star-Alliance-Mitglied ANA startet im Sommer eine neue Strecke nach Deutschland. Ab 1. Juli will die japanische Airline den Flughafen Tokio-Narita mit München verbinden. Die Strecke wird, ebenso wie die bestehende Frankfurt-Route, mit einer Boeing 777-300ER bedient.

Die Strecke wurde bislang nur im Codeshare mit Lufthansa bedient. Die Ankündigung einer zweiten eigenen Deutschland-Strecke ist laut ANA Teil des „Corporate Plans“ für das kommende Geschäftsjahr, der am Mittwoch in Tokio veröffentlicht wurde.

Die Fluggesellschaft rechnet darin nur mit einer sehr verhaltenen Erholung der Konjunktur. Dennoch sieht ANA einen positiven Trend. 2010 steht daher für den Star Alliance Partner im Zeichen der Expansion. Insgesamt plant die Airline eine leichte Reduktion der Inlandsflüge um 1,4 Prozent. Auf internationalen Strecken will ANA 14,8 Prozent mehr Flüge anbieten, im Bereich Fracht strebt sie einen Ausbau um 30,2 Prozent an. Damit reagiert ANA auf die Ankündigungen der finanziell angeschlagenen JAL, die im Zuge des Insolvenzverfahrens ihr internationales Streckennetzes deutlich verkleinern muss.

Im kommenden Geschäftsjahr 2010/11 stehen zudem auch erhebliche Investitionen in die Flotte an. So werden drei Boeing 747-400 ausgemustert und gegen vier neue Boeing 777-300ER ersetzt. Bis Ende März 2011 sollen acht Boeing 787 ausgeliefert sein. Ferner kommen fünf neue Boeing 767-300ER zur Flotte hinzu, zwei Frachtflugzeuge desselben Typs, fünf Boeing 737-800 und ein Bombardier DHC8-Q400. Abgegeben werden ein Airbus A320, zwei Boeing 767-300ER und eine Boeing 737-500. Unter dem Strich wächst die ANA-Flotte also um 18 Flugzeuge im Vergleich zum laufenden Geschäftsjahr.

Neben der neuen Verbindung nach München will ANA stark in Asien expandieren. So wird die Zahl der wöchentlichen Flüge von Tokio/Narita nach Ho-Chi-Minh-Stadt, Shenyang, Hangzhou und Qingdao erhöht.

Und auch am stadtnahen Flughafen Haneda, der in der Hauptsache Inlandsverbindungen vorbehalten ist, will ANA international wachsen: Die Einführung einer neuen Verbindung nach Taipeh gehört zu den Vorhaben im kommenden Geschäftsjahr, ebenso wie Frequenzaufstockungen bei Flügen nach Seoul, Shanghai und Peking. Zusätzlich wird an der Einführung nächtlicher Flüge an die Westküste der Vereinigten Staaten gearbeitet.

ANA verfolgt das Ziel, ein Dual-Hub-System an den beiden Metropolenflughäfen Narita und Haneda einzuführen. Damit würde immer mehr Umsteigern zwischen internationalen und nationalen Verbindungen der Wechsel des Flughafens erspart.
Ein weiterer Punkt im „Corporate Plan“ ist die Umstrukturierung der Verkehre am Flughafen Kansai bei Osaka. Dort will ANA Frequenzen streichen.

© 2010 airliners.de (LINK), ANA

MALARIA IM KRÜGER NATIONALPARK


Wer in diesen Tagen nach Südafrika reist, sollte den Insektenschutz nicht vergessen. Laut Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf wird aus dem Land eine steigende Zahl von Malariafällen gemeldet. Besonders betroffen sind die Provinzen Limpopo und Mpuma-langa, über die sich Teile des Krüger Nationalparks erstrecken. Aus Limpopo wurden seit Oktober 1.120 Erkrankungen gemeldet, davon mehr als 150 seit Jahresbeginn. Besucher der Fußball-WM im Sommer müssen sich laut CRM weniger Sorgen machen. Im Juni und Juli sei das Malariarisiko in vielen Gebieten Südafrikas gering. Bei Ausflügen in den Krüger Nationalpark und den Nordosten des Landes rät das CRM jedoch zu einer Malaria-Chemoprophylaxe.

(c) 2010 travelONE, 2010 South African Tourism Board

Dienstag, 19. Januar 2010

JAPAN AIRLINES BESCHLIESST INSOLVENZANTRAG


Japan Airlines (JAL), die größte Fluggesellschaft Asiens, hat laut Medienberichten einen Insolvenzantrag beschlossen. Der Schritt war seit Tagen erwartet worden. Vorgesehen ist, dass die Fluglinie mit Hilfe einer staatlichen Sanierungsgesellschaft radikal umstrukturiert wird - ähnlich wie General Motors in den USA.
Nur dank milliardenschwerer Notkredite kann die einstige Staats-Airline, die 1987 privatisiert wurde, ihren Betrieb derzeit noch aufrecht erhalten. Der Staat will während der Sanierung den Flugbetrieb sicherstellen. Unter anderem sollen im Zuge der Insolvenz rund 15.700 Arbeitsplätze abgebaut werden. Das ist ein Drittel der gesamten Belegschaft. Mehrere internationale Konkurrenten hoffen auf eine Zusammenarbeit mit mit der japanischen Fluggesellschaft, um von deren wertvollen Start- und Landerechten in Asien profitieren zu können.
Die staatliche Enterprise Turnaround Initiative Corp (Etic), die mit der Sanierung beauftragt ist, will noch heute einen Restrukturierungsplan für JAL vorlegen. Erwartet wird, dass auch JAL-Präsident Haruka Nishimatsu zurücktritt. Das Steuer übernimmt Medienberichten zufolge in Kürze der Gründer des japanischen Technologiekonzerns Kyocera, Kazuo Inamori. Der charismatische 77-jährige Manager und Mönch gilt als Idealbesetzung für die Aufgabe.

(c) tagesschau 2010, jal pressedienst 2010

Donnerstag, 17. Dezember 2009

ZU WEIHNACHTEN KEIN STREIK BEI DER BA


British Airways hat mit einer Klage gegen den über Weihnachten geplanten Streik des Kabinenpersonals Erfolg gehabt. Der für zwölf Tage vorgesehene Ausstand sei nicht rechtens, weil es bei der Urabstimmung zu Unregelmäßigkeiten gekommen sei, urteilte ein Londoner Gericht und stoppte das Vorhaben per einstweiliger Verfügung.
Die Anwälte der Airline hatten argumentiert, dass die Gewerkschaften auch BA-Mitarbeiter kontaktiert hätten, die das Unternehmen bereits verlassen hätten oder dies planten. Dadurch sei gegen die Gesetze verstoßen worden.
Damit bleibt Millionen von Reisenden ein Chaos über die Feiertage erspart. Der Streik sollte am kommenden Montag beginnen. Die Beschäftigten kämpfen gegen Stellenabbau und Änderungen beim Betriebsablauf.

(c) tagesschau 2009, dpa 2009, Pressedienst BA Germany 2009

Mittwoch, 16. Dezember 2009

SINGAPORE AIRLINES JETZT AUCH AB MÜNCHEN




Ab dem 29. März 2010 fliegt Singapore Airlines fünf Mal pro Woche non-stop von München nach Singapur, von wo Sie perfekten Anschluss zu den wichtigsten Destinationen in Asien, Australien und Neuseeland haben.

München ist einer der modernsten Flughäfen Europas und wurde schon vielfach als bester Flughafen Europas ausgezeichnet. Der Changi Airport in Singapur wird seit Jahren regelmäßig zum besten Flughafen in Asien prämiert.

Was könnte somit einfacher sein, als mit Singapore Airlines, der am meisten ausgezeichneten Fluggesellschaft der Welt, zwischen diesen beiden Städten zu fliegen? Entdecken Sie selbst, wie erholsam Reisen sein kann.

Die Flugzeiten von München nach Singapur und zurück:

Flugnr Flugtage Abflug Ankunft Fluggerät
SQ327 Mo/Mi/Fr/Sa/So München 13:35 Uhr Singapur 07:40 Uhr +1 B777-300ER
SQ328 Di/Do/Fr/Sa/So Singapur 22:45 Uhr München 05:35 Uhr +1 B777-300ER

Mit der SQ327 um 13:35 Uhr ab München – 07:40 Uhr am nächsten Tag Landung in Singapur, mit Anschlüssen nach Asien, Australien und Neuseeland.

Mit der SQ328 um 22:45 Uhr ab Singapur – 05:35 Uhr Ankunft in München, mit Anschlüssen zu allen Flughäfen in Deutschland und dem benachbarten Ausland.

Eingesetztes Flugzeug: Boeing 777-300 ER mit First Class, Business Class und Economy Class.

Zum ersten Mal bietet Singapore Airlines jetzt Flüge von Deutschland in die nordenglische Metropole Manchester an - die Stadt, in der die industrielle Revolution begann und die heute zu den wichtigen kulturellen Aushängeschildern von England gehört.

Die Flugzeiten von München nach Manchester und zurück:

Flugnr Flugtage Abflug Ankunft Fluggerät
SQ328 Mo/Mi/Fr/Sa/So München 06:35 Uhr Manchester 08:00 Uhr B777-300ER
SQ327 Mo/Mi/Fr/Sa/So Manch. 09:20 Uhr München 12:25 Uhr B777-300ER

© SIA Presservice 2009

Dienstag, 15. Dezember 2009

ÜBER WEIHNACHTEN STREIK BEI BRITISH AIRWAYS


Pünktlich zur Hauptreisezeit rund um die Weihnachtsfeiertage wollen die Flugbegleiter von British Airways (BA) streiken. Das bei der Gewerkschaft Unite organisierte Kabinenpersonal stimmte mit einer überwältigenden Mehrheit von 92,5 Prozent für einen Ausstand. Die Mitglieder wollen am 22. Dezember die Arbeit niederlegen, um gegen ein Sparprogramm der Fluglinie zu protestieren. Der Streik soll zwölf Tage, also bis zum 2. Januar, dauern.

Der Vorstandsvorsitzende der zuletzt defizitären Fluglinie, Willi Walsh, warf dem Kabinenpersonal mangelnden Realitätssinn vor. Sie "weigern sich, anzuerkennen, was um sie herum passiert", sagte er im Hinblick auf den Umsatzeinbruch infolge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise. "Das kann nicht funktionieren." Auch wenn die Gewerkschaften auf Selbstzerstörung aus seien, werde er nicht erlauben, dass sie British Airways in den Abgrund rissen, sagte Walsh.

Die angeschlagene British Airways will zur Senkung der Kosten 1700 Stellen streichen. Zudem sollen die Gehälter der aktuell Beschäftigten eingefroren und neue Mitarbeiter nur zu niedrigeren Löhnen eingestellt werden.


Die Fluglinie wurde von der globalen Wirtschaftskrise hart getroffen. In den sechs Monaten bis September häufte sie ein Verlust von 208 Millionen Pfund (230 Millionen Euro) an, der Umsatz brach um 13,7 Prozent ein. Es war das erste Mal, dass BA in diesem Zeitraum einen Verlust einflog. Zudem gab die Fluggesellschaft bekannt, dass sich das Defizit der Pensionskasse von 2,1 Milliarden Pfund im Jahr 2006 auf nunmehr 3,7 Milliarden Pfund (4,1 Milliarden Pfund) erhöht habe.

(c) tagesschau 2009, ba presseservice 2009, dpa 2009, bbc 2009

Montag, 14. Dezember 2009

EINHEITLICHE HOTEL-KLASSIFIZIERUNG FÜR EUROPA


Heute unterzeichneten in Prag die Hotelverbände aus der Schweiz, Österreich, Deutschland, Schweden, Niederlanden, Tschechien und Ungarn den Rahmenvertrag der neuen «Hotelstars Union». Dieser bildet die Basis für ein harmonisiertes Hotelklassifikationssystem, das schrittweise in den einzelnen Ländern eingeführt wird. Dabei sollen die Normen der länderspezifischen Klassifikationssysteme bestmöglich aufeinander abgestimmt werden mit dem Ziel, die Klassifikationssysteme in den jeweiligen Ländern weiter zu stärken und eine neue Dimension der Vergleichbarkeit der Hotelsterne innerhalb von Europa zu erreichen.

Bereits ab Januar 2010 werden Deutschland, Österreich, Schweden und Tschechien die gemeinsamen Kriterien umsetzen. Ungarn zieht nach Schaffung der gesetzlichen Grundlagen im Verlauf des Jahres 2010 nach. In der Schweiz und in den Niederlanden werden die Kriterien im Jahr 2011 eingeführt.

(c) TravelINSIDE 2009, dpa 2009

Donnerstag, 3. Dezember 2009

GRATIS TICKETS FÜR WEIHNACHTSBÄUME


Wer zusammen mit seinem Weihnachtsbaum verreisen will, hat bei Air Berlin Glück: Für den Transport eines Weihnachtsbaums bis maximal zwei Meter muss bis und mit 24. Dezember auf dem gesamten Streckennetz nichts bezahlt werden. Der Baum darf allerdings nicht mit in die Kabine, sondern muss sich mit einem Platz im Frachtraum begnügen.

Eine Anmeldung ist erforderlich und bis 48 Stunden vor Abflug im Service-Center der Airline.

(c) TravelInside 2009, Pressedienst Air Berlin 2009

Samstag, 28. November 2009

NEUE UNIFORMEN BEI DER SWISS - `SCHWEIZERISCHER ALS NOTWENDIG ?` FRAGT SICH DER TAGESANZEIGER


Über den Wolken herrschen noch Grenzen – zumindest was die Kleidung betrifft. Während Polizisten ihre Hüte längst mit Baseball-Caps getauscht haben, Buschauffeure Faserpelz tragen und Kondukteure ihren Dienst in sackartigen Einheitsklamotten verrichten, hält die Airline mit dem Kreuz auf der Heckflosse an einem würdigen Auftritt fest. Das ist die gute Nachricht.
Die schlechte? Allzu modisch geht es in den Kabinen der Swiss-Flugzeuge auch in Zukunft nicht zu und her. Die Piloten und Flight-Attendants, die an einer Pressekonferenz im Flughafen Zürich die neuen Uniformen präsentieren durften, lobten diese als «sehr bequem» und «angenehmer zu tragen als die bisherige». Die Modeschöpferin Ruth Grüninger, die für das Design verantwortlich ist, strich denn auch hervor, dass sich die Mitarbeiter darin vor allem «wohl fühlen» müssten – schlechte Voraussetzungen, um eine wirklich schöne Uniform zu entwerfen.
Für die schlimmste Stilsünde etwa kann Grüninger nichts: «Natürlich habe ich Mühe mit den kurzen Ärmeln der Hemden», gibt Grüninger im Gespräch mit Tagesanzeiger.ch/Newsnetz zu. Darüber habe man jedoch nicht diskutieren können. Ein Pilot verteidigte die Vorgabe: Wenn er acht Stunden im Cockpit sitze, sei das in kurzen Ärmeln angenehmer. «Wir Piloten sitzen ja immer in unserem Kämmerchen.» Vielleicht sei das Auftreten bei den Flight-Attendants wichtiger.
Doch auch die Frauenkluft mutet wenig modisch an: Die Kombination Blüschen/Strickjäckchen strotzt vor Biederkeit, Jupe und Blazer wirken allzusehr nach dem Zürichberg der 60er-Jahre. Eine Stewardess, die nicht gerade Modelbeine hat, kommt wegen der allzu kurzen Rocklängen schwergewichtiger daher als nötig. Doch auch dafür will Ruth Grüninger nicht haften: «Viele Flight-Attendants wollen den Saum so hoch, auch wenns weniger schön aussieht.» Und auch hinter der bisweilen kastenartigen Optik der Blazer steckt menschliches Versagen: Die Damen haben die Auswahl aus 50 (!) verschiedenen Grössen, wählen aber viel zu oft eine Nummer zu gross.
Bequem, gut verarbeitet, langlebig und zeitlos: Die neuen Uniformen reflektieren die schweizerischen Primärtugenden auf ideale Weise. Dass die Swiss auch in den Kategorien Eleganz und Sexyness auf einen Kompromiss gesetzt hat, wäre jedoch nicht nötig gewesen.


PS : Auf dem Bild sehen Sie noch die alte SWISS Uniform

(c) TagesAnzeiger, Christoph Landolt 2009, SWISS Presse- und Medienservice 2009

Donnerstag, 26. November 2009

LUFTHANSA : KEINE AUSWIRKUNG BEI NEUER GEPÄCK REGELUNG IN BUSINESS UND FIRST


Lufthansa schließt sich dem Reigen der Airlines an, die von den Passagieren der Economy Class eine Gebühr für den zweiten aufgegebenen Koffer verlangen. Auf den Nordatlantikflügen zwischen Europa und den USA, Kanada und Mexiko wird pro Reiserichtung künftig eine Gebühr von 40 Euro beziehungsweise 50 US-Dollar fällig. Der erste Koffer bis 23 Kilogramm und ein zusätzliches Ski-Gepäckstück fliegen weiterhin kostenlos mit. Die Freigepäckmenge für Passagiere der First und Business Class ändert sich nicht. Auch Vielflieger mit Miles & More-Status, die in der Economy Class einchecken, sind von der Gebühr ausgenommen. Die neue Regelung gilt für Lufthansa-Tickets, die ab 1. Januar ausgestellt werden.

(c) TravelONE 2009, Lufthansa 2009

NEUE JAL LOUNGE AM FRANKFURTER FLUGHAFEN FÜR ALLE ONEWORLD GÄSTE ZUGÄNGLICH


Japan Airlines präsentiert am 26.Oktober 2009 eine komplett neue Lounge im Terminal 2 des Flughafens Frankfurt. Die „JAL First Class Lounge“ und die „JAL Sakura Lounge“ sind doppelt so groß wie bisher, die Gestaltung folgt dem Lounge-Konzept in Tokyo/Narita und bietet ein besonders komfortables und attraktives Ambiente. Auf 600 Quadratmetern finden 153 Passagiere Platz, die Lounge liegt nur zwei Fußminuten von den Abfluggates entfernt.

Die JAL First Class Lounge befindet sich in Terminal 2, Halle D, Level 3. Sie ist geöffnet für First Class Gäste, JGC Premier, JMB Diamond & oneworld Emerald Status-Gäste. 

Die JAL Sakura Lounge liegt ebenfalls in Terminal 2, Halle D, Level 3 und begrüßt Executive Class & Premium Economy Gäste, JAL Global Club, JMB Sapphire & oneworld Sapphire Status-Gäste.

Warme Hölzer wie Walnuss, kombiniert mit sanften Licht, Glas- und Steinelementen, sowie hochwertige Ledermöbel entsprechen zeitgemässer japanischer Innenarchitektur und heißen die Gäste in angenehmer Atmosphäre willkommen. Der Business Bereich der beiden Lounges wurde ebenfalls aufgewertet und bietet jeweils PC, Drucker, kostenlosen Internetzugang (LAN) sowie ein Fax im Business Center der Sakura Lounge. “.
Zwei Duschen, eine Umkleide, separater Telefonraum, abschließbare Aufbewahrungsfächer, reichhaltig bestückte Getränkecounter, Snack-Service, Hotdogs, JAL Udon de Sky – eine herzhafte japanische Nudelsuppe - oder Onigiri in der „First Class Lounge“ runden das Angebot ab.

WIR HABEN IHNEN EINE KLEINE GALERIE MIT FOTOS ZUSAMMENGESTELLT. Diese finden Sie hier >

Link zur JAL >


(c) Japan Airlines Presseservice Deutschland 2009

LUFTFAHRT : ERHOLUNGSTREND


Die International Air Transport Association (IATA) hat die Verkehrszahlen für den Monat Oktober 2009 bekanntgegeben. Danach ist die Passagiernachfrage gegenüber Oktober 2008 um 0,5 Prozent gestiegen. Die Auslastung lag im Passagierverkehr mit 78 Prozent weiterhin auf einem Niveau wie vor der Wirtschaftskrise. «Die Krise hat die Branche zwei Jahre Wachstum gekostet», wird Giovanni Bisignani, Director General und CEO der International Air Transport Association, in einer Mitteilung der IATA zitiert. «Es wird eine Herausforderung, die Kosten und Kapazitäten der veränderten Wirklichkeit anzupassen.»

Die Verbesserung der Auslastung auf ein Niveau wie vor der Krise ist hauptsächlich auf sorgfältiges Kapazitätsmanagement zurückzuführen. Verglichen mit Oktober 2008 lagen die angebotenen Kapazitäten im Oktober dieses Jahres um 3,3 Prozent niedriger. Die Erträge bleiben unter Druck. Trotz einer leichten Erhöhung der Ticketpreise seit Jahresmitte ist Fliegen immer noch 20 Prozent günstiger als vor einem Jahr.

Europäische Fluggesellschaften verzeichneten im Oktober 2009 gegenüber dem Vorjahr einen Nachfragerückgang von 3 Prozent (September 2009: -4,2 Prozent). Aufgrund der Schwäche im Transatlantik- sowie Europaverkehr liegt die Nachfrage noch immer unter dem Vorjahresniveau. Airlines in Nordamerika spürten zur Jahresmitte ein signifikantes Wachstum im internationalen Verkehr. Gleichzeitig sind die Kapazitäten im transatlantischen und transpazifischen Verkehr aber gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent gesunken. Fluggesellschaften im Nahen und Mittleren Osten haben bei der Nachfrage um 14,3 Prozent sowie den Kapazitäten um 15,3 Prozent zugelegt.

(c) TravelINSIDE 2009, IATA 2009