Dienstag, 28. Juli 2009

LUXUSSEGMENT BLEIBT REISEFREUDIG


The Leading Hotels of the World hat eine Studie zum globalen Luxusreisenmarkt in Auftrag gegeben, um das Verhalten von Hoteliers und Gästen in der derzeitigen Wirtschaftslage zu untersuchen. 2000 Leading-Hotels-Gäste aus 95 Ländern und 211 General Manager der Leading-Hotels-Vereinigung nahmen an den Befragungen teil.


Hier die fünf Schlussfolgerungen der Studie :


- Viele Luxuskunden reisen weiterhin – 56 Prozent gaben an, dass die Rezession keinen Einfluss auf ihre Reisepläne hat. Für 15 Prozent ist die Krise sogar ein Anlass, mehr zu reisen. 90 Prozent der Gäste sagten, dass private Urlaubsreisen höchste Priorität für sie haben und dass sie dafür andere Freizeitaktivitäten verschieben oder absagen würden. Anders verhält es sich bei den Geschäftsreisenden. Hier gibt die Mehrheit an, dass ihr Unternehmen das Reiseverhalten geändert hat, um Ausgaben zu reduzieren.


- Insbesondere Europäer bleiben reiselustig – Reisende aus vielen europäischen Ländern (z.B. Spanien, Deutschland, Schweden, der Schweiz, Österreich und den Niederlanden) berichten von geringeren Modifikationen ihrer Reisemuster als Reisende aus Amerika, Kanada, dem Nahen Osten und Afrika. Dies könnte mit dem sozialen Sicherheitsnetz in vielen europäischen Ländern zusammen hängen.


- Die Nutzung des Internets nimmt bei Gästen von Luxushotels immer mehr zu – Ungefähr acht von zehn Befragten gaben an, dass sie Online-Kritiken lesen und jeder Dritte hat bereits selbst eine verfasst. Als Ergebnis konzentrieren sich mehr Manager auf das Hotelerlebnis der Gäste und binden diese während ihres Aufenthalts stärker ein. Ausserdem zeigen Luxus-Hotelgäste den grössten Zuwachs bei Internet-Buchungen in den vergangenen zwei Jahren.


- Immateriell bedeutsame Erfahrungen zählen – Das derzeitige ökonomische Klima verändert die Art der Erfahrungen, die die Reisenden machen möchten. Luxusgäste legen weniger Wert auf das Verwöhnprogramm im klassischen Sinne und wünschen stattdessen mehr Erlebnisse, bei denen sie sich weiterentwickeln. Etwa einen Einkauf auf den Märkten der Umgebung, die Verbesserung der eigenen Fremdsprachen-Kenntnisse oder eine kleine Aufmerksamkeit aus der Region beim Turndown-Service sind Dinge, die zählen.


- Hoteliers sparen am Service zuletzt – Hotels sind gut beraten, wenn sie nicht zu viele Mitarbeiter entlassen, denn das wirkt sich negativ auf die Gästezufriedenheit aus. In unvermeidbaren Situationen würden Manager eher Back-Office-Mitarbeiter oder Restaurant-Angestellte entlassen als Front-Office-Beschäftigte und Mitarbeiter in der Gästebetreuung.


Die gesamte Studie im englischen Original können Sie mit dem Stichwort "LEADING STUDY" bei uns unter redaktion@destinationhotel.de kostenlos anfordern.


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