
Die USA haben trotz des Obama-Effekts mit einem Rückgang bei den internationalen Besucherzahlen zu kämpfen. In den ersten fünf Monaten kamen zehn Prozent weniger Urlauber und Geschäftreisende ins Land als im gleichen Zeitraum 2008, im Mai gab es ein Minus von zwölf Prozent. Damit ist der Mai der siebte Monat in Folge mit geringeren Einreisezahlen. Deutschland weist für Mai bei den Einreisen ein Minus von acht Prozent auf, in den ersten fünf Monaten waren es mit rund 635.000 Deutschen 7,5 Prozent weniger. Der April ist der einzige Monat mit einem Plus, was allerdings auf die Osterferien zurückzuführen sein dürfte. Deutschland bleibt weiterhin der fünftstärkste Quellmarkt für die USA. Auffallend in der Statistik ist der Einbruch aus Großbritannien, denn bis Ende Mai reisten 19,4 Prozent weniger Briten über den Atlantik. Ein großer Teil des Nachfragerückgangs dürfte auf den Geschäftsreiseverkehr entfallen.
(c) TravelONE 2009