
Montag, 28. September 2009
OLYMPIC AIRLINES ERSETZT TICKETS DEUTSCHER KUNDEN

BA : FRÜHE SITZWAHL IN BUSINESS GEGEN CASH

INDIEN ÄNDERT VISA-REGELN FÜR GESCHÄFTSREISENDE

Sogenannte Business-Visum für Indien werden gemäss Aussagen verschiedener Visa-Service-Anbieter nur noch ausgestellt, wenn der Antragssteller wegen Meetings/Sitzungen, Einkaufsreisen oder mit dem Ziel von Investitionen nach Indien reist und diese Gründe vom Konsulat bzw. der Botschaft auch so anerkannt werden. Für alle übrigen «Geschäftsreisen», etwa für Vertragsunterzeichnungen oder Beratungsgespräche, sei in Zukunft ein Arbeitsvisum notwendig. Dafür benötige der Antragsteller auch eine detaillierte Einladung einer indischen Firma.
(c) TravelInside, Indische Botschaft Berlin 2009
Freitag, 11. September 2009
LUFTHANSA ERWEITERT AFRIKA-NETZ

Donnerstag, 10. September 2009
PILOTENSTREIK BEI JET AIRWAYS - JETZT AUCH EUROPA FLÜGE BETROFFEN

SWISS REVIDIERT TEILWEISE KÜRZUNGEN DES FLUGPLANS

Mittwoch, 9. September 2009
AIR FRANCE ERWÄGT ABSCHAFFUNG DER BUSINESS CLASS AUF ALLEN KURZ UND MITTELSTRECKEN

Dienstag, 8. September 2009
TSCHUGGEN GRAND HOTEL MUSS ZWEI MONATE DICHT MACHEN

AIRBUS SETZT SICH BEI BESTELLUNGEN VOR BOEING

GEPLANTE EINREISEGEBUEHR FUER DIE USA WIRD SCHARF KRITISIERT

Die geplante Einreisegebühr für die Tourismusförderung stösst in der EU auf Widerstand.
Der amerikanische Kongress diskutiert nächstens die Einführung einer Einreisegebühr von USD 10 für Bürger derjenigen Staaten, die mit den USA eine Visa-Waiver-Vereinbarung haben – also auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Der Betrag könnte sogar auf USD 20 steigen. Laut Medienberichten soll diese Gebühr über das ESTA-Verfahren abgerechnet und für die "Tourismusförderung" eingesetzt werden.
Diese Pläne kommen auch bei der Europäischen Union schlecht an. EU-Botschafter John Bruton protestiert dagegen in einem Brief an die 100 US-Senatoren. Auch die EU-Kommission zeigt kein Verständnis für die Einführung einer neuen Gebühr.
Der Zweck der neuen Gebühr? Dieses Geld soll in den "Travel Promotion Fund" fließen, aus dem sich US-Reise- und Touristikunternehmen bedienen sollen, um international das Reiseland USA anzupreisen. Doch dieser Fonds, so der Republikaner Jim DeMint aufgebracht, würde von den Großen der amerikanischen Reisebranche kontrolliert. Disney, Loews, Marriott - Konzernen, denen es keinesfalls schlecht gehe, und die jetzt schon viele Millionen Dollar ausgeben, um sich im Ausland bekannt zu machen. "Der Zweck des Travel Promotion Acts besteht darin, diese Werbung zu subventionieren", meinte Demint, "no thanks!".
Gerade weil der Tourismus in seinem Staat South Carolina die wichtigste Wirtschaftsbranche sei, müsse sich die Regierung heraushalten. Wenn es ein Problem mit ausländischen Touristen gebe, dann nicht wegen fehlender Werbung, sondern wegen schlechter Servicequalität: Die Visumsbearbeitung sei überbürokratisch und dauere ewig, viele Beamte an den Flughäfen seien unfreundlich und langsam.
Reisebranche argumentiert mit "wirtschaftlicher Notwendigkeit"
Doch die U.S. Travel Association hofft, dass auf dem letzten Meter nichts mehr schiefgeht. Vorstandschef Roger Dow spricht von einer "sehr nötigen Gesetzgebung" und "genau jener Art von ökonomischem Anreiz, die Amerikas Wirtschaft so dringend braucht". Sein Verband hat ausgerechnet, dass mit diesem Gesetz zur Förderung der Tourismuswerbung 40.000 neue Jobs geschaffen würden. Jährlich kämen aufgrund des Programms 1,6 Millionen neuer internationaler Besucher in die Vereinigten Staaten. Dieser Prognose hatten sich die Abgeordneten des Repräsentantenhauses klaglos angeschlossen, als sie das Gesetz im Juni passieren ließen.
Fragt sich, ob sich nun auch eine Senatorenmehrheit findet, die den Zahlen glaubt. Dass es sich hierbei ja nicht um eine Steuererhöhung für die US-Bürger handelt, sondern um eine Gebühr, die ausnahmslos Ausländer trifft, verfängt jedenfalls nicht bei jedem. Jim DeMint aus South Carolina ärgert sich nicht nur über die unnötige Subventionierung einer florierenden Privatwirtschaft, sondern verweist auch auf die Warnung der EU und aus anderen Ländern, im Gegenzug US-Reisende anzapfen zu wollen.
(c) travelONE, tagesschau.de, dpa 2009
ETIHAD NIMMT NEUE FIRST CLASS SUITE IN BETRIEB

Ab sofort ist die neue First Class-Suite von Etihad Airways in Betrieb. Das Produkt an Bord des neuesten Airbus 340-600 der Fluggesellschaft wird vorerst auf der Strecke zwischen Abu Dhabi und London Heathrow zum Einsatz kommen. Die Privatsuite bietet Passagieren der ersten Klasse einen grosszügigen Ledersitz, der zu einem über zwei Meter langem Flachbett ausgefahren werden kann. Zudem ist die neue First Class Kabine mit einem geräumigen Ankleidezimmer mit körpergrossem Spiegel, Waschbecken und ausklappbarem Ledersitz ausgestattet.
Im September 2009 wird die Flotte um eine zweite Airbus A340-600 mit der neuen First Class Kabine erweitert. Zudem wird Etihad innerhalb der nächsten zwei Jahre fünf weitere Airbus A330-300 mit der neuen Suite in die Flotte aufnehmen. Der erste A330-300 Airbus soll bereits im Dezember 2009 geliefert werden. Bis Dezember 2010 plant die Fluggesellschaft ausserdem, neun Airbus A340 Maschinen, die bereits in der Flotte sind, entsprechend aufzurüsten.
(c) travelINSIDE 2009
BESUCH AUF DEM OKTOBERFEST GEPLANT ?

Donnerstag, 3. September 2009
LUFTHANSA JETZT GRÖSSTE AIRLINE IN EUROPA

Mit der Unterzeichnung der Verträge hat Lufthansa die österreichische Fluglinie Austrian Airlines (AUA) übernommen. Die Lufthansa-Gruppe steigt damit gemessen an den Passagierzahlen zur größten Fluggesellschaft Europas auf. Die EU-Wettbewerbshüter hatten den Schritt Ende August genehmigt, allerdings unter der Auflage, dass die Fluglinie Start- und Landerechte auf den Strecken zwischen Wien und Frankfurt, München, Stuttgart, Köln sowie Brüssel abgibt.
Die Übernahmevereinbarung unterzeichneten Vertreter beider Fluggesellschaften und der österreichischen Staatsholding ÖIAG in Schwechat bei Wien. Die ÖIAG verkauft ihre AUA-Anteile von rund 42 Prozent komplett an die Lufthansa. Der Kaufpreis liegt nach EU-Angaben bei 366.000 Euro. Privataktionären hatte die Lufthansa 4,49 Euro pro Aktie ausgezahlt.
Maximal kostet Lufthansa die Übernahme 382 Millionen Euro. Ein großer Teil der Summe ist aber nur dann fällig, wenn sich die erwarteten wirtschaftlichen Erfolge einstellen. ÖIAG-Chef Peter Michaelis erklärte, dass Lufthansa auch AUA-Altlasten in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro übernehme. 500 Millionen Euro Unterstützung steuert die österreichische Regierung bei.
Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber sprach von einem Zeichen, dass das Unternehmen seinen strategischen Kurs halte. "Die AUA hat kein Produktproblem, sie hat ein Kostenproblem", sagte er. Die defizitäre AUA hatte angekündigt, bis Mitte des kommenden Jahres rund 1000 von 7500 Stellen zu streichen. Die vormalige österreichische Staatsfluglinie soll wie die zuvor bereits von Lufthansa übernommenen Fluglinien Swiss, British Midland und Brussels Airlines als eigenständiger Anbieter erhalten bleiben.
(c) dpa, tagesschau, lufthansa (alle c2009)