Montag, 28. September 2009

OLYMPIC AIRLINES ERSETZT TICKETS DEUTSCHER KUNDEN


Olympic Airlines hat es doch geschafft, eine Regelung für die Tickets deutscher Passagiere für Flüge nach dem 28. September zu finden. Kunden mit Tickets für annullierte Flüge werden auf andere Airlines umgebucht, mit denen Olympic ein Interline-Abkommen hat. Auf Routen, auf denen die neue Olympic Air den Betrieb aufnimmt, werden die Passagiere automatisch umgebucht. Passagieren, die diese Alternative ablehnen, wird über BSP der Ticketpreis erstattet. Die Gesellschaft weist darauf hin, dass Ticketumschreibungen nur von Olympic-Airlines-Büros vorgenommen werden. Heute starten die letzten Flüge von Olympic Airlines von Berlin, Frankfurt und Stuttgart nach Athen. Olympic Air soll am 1. Oktober den Betrieb aufnehmen. Ziele in Deutschland stehen aber vorerst nicht im Flugplan. Infos gibt es unter www.olympicair.com.

(c) TravelOne, Olypmic Airways Direktion Deutschland 2009

BA : FRÜHE SITZWAHL IN BUSINESS GEGEN CASH


Bei British Airways können sich künftig nicht nur Status-Kunden und First-Class-Passagiere schon vor dem Check-in ihren Platz im Flieger aussuchen. Allerdings nur gegen Bezahlung. Vom 7. Oktober an kann direkt bei der Buchung bis 24 Stunden vor dem Abflug ein Sitzplatz reserviert werden. In der europäischen Economy und auf Inlandsflügen kostet das zehn Pfund. Passagiere in der europäischen Business Class und der Economy auf der Langstrecke zahlen 20 Pfund. Wer in der Langstrecken-Eco einen der begehrten Sitze am Notausstieg reservieren möchte, zahlt 50 Pfund. Die Sitze in der Exit-Reihe können zehn bis vier Tage vor dem Abflug gebucht werden. 60 Pfund kostet die frühe Reservierung in der Langstrecken-Business-Class. Für bestimmte Kundengruppen, wie Passagiere mit Behinderung und Gäste, die mit Kindern reisen, ist der Service weiterhin kostenlos.

(c) TravelONE, BA, dpa 2009

INDIEN ÄNDERT VISA-REGELN FÜR GESCHÄFTSREISENDE



Sogenannte Business-Visum für Indien werden gemäss Aussagen verschiedener Visa-Service-Anbieter nur noch ausgestellt, wenn der Antragssteller wegen Meetings/Sitzungen, Einkaufsreisen oder mit dem Ziel von Investitionen nach Indien reist und diese Gründe vom Konsulat bzw. der Botschaft auch so anerkannt werden. Für alle übrigen «Geschäftsreisen», etwa für Vertragsunterzeichnungen oder Beratungsgespräche, sei in Zukunft ein Arbeitsvisum notwendig. Dafür benötige der Antragsteller auch eine detaillierte Einladung einer indischen Firma.

(c) TravelInside, Indische Botschaft Berlin 2009

Freitag, 11. September 2009

LUFTHANSA ERWEITERT AFRIKA-NETZ


Mit Beginn des Winterflugplans erhöht Lufthansa die Zahl der wöchentlichen Flüge von Frankfurt nach Nigeria von zehn auf 14 pro Woche. Durch die neuen Frequenzen bietet die Airline dann tägliche Nonstop-Verbindungen in Nigerias Hauptstadt Abuja. Die Flugzeit liegt bei sechs Stunden. Die Flüge werden dreimal pro Woche nach Malabo in Äquatorialguinea und viermal wöchentlich nach Port Harcourt weitergeführt. Die nigerianische Hafenstadt ist damit nach drei Jahren Pause wieder im Lufthansa-Flugplan vertreten. Daneben fliegt die Airline weiterhin täglich von Frankfurt nach Lagos.

(c) TravelONE, Lufthansa 2009

Donnerstag, 10. September 2009

PILOTENSTREIK BEI JET AIRWAYS - JETZT AUCH EUROPA FLÜGE BETROFFEN

Indien-Reisende, die einen Flug mit Jet Airways gebucht haben, sollten sich vorsichtshalber vergewissern, dass ihr Flug auch stattfindet. Seit Dienstag sorgt ein Pilotenstreik für hunderte gestrichener Flüge. Bislang waren hauptsächlich Inlandsverbindungen sowie einige internationale Flüge betroffen, zum Beispiel auf der Route Delhi - London. Für heute hat die Airline bereits 34 internationale und mehr als 140 Inlandsflüge abgesagt. Dazu gehören auch die Verbindungen von Mumbai, Chennai und Delhi nach Brüssel sowie von Brüssel nach New York. Jet Airways verspricht, die Tickets von ausgefallenen Flügen zu erstatten. Wie lange der Ausstand dauern wird, ist nicht bekannt.

(c) TravelONE 2009

SWISS REVIDIERT TEILWEISE KÜRZUNGEN DES FLUGPLANS


Im Winterflugplan werden Kapazitäten erhöht und teilweise bereits angekündigte Reduzierungen wieder rückgängig gemacht. Ab dem 27. Oktober wird Swiss auch wieder am Dienstag (ab Zürich) und damit täglich nach Bangkok fliegen (bisher 6x pro Woche). Zürich-Boston und Genf-New York (JFK) werden wie im Sommer auch im Winter (ab 1. Dezember) täglich bedient. Swiss hatte zwischenzeitlich angekündigt, diese beiden Strecken im Winterflugplan nur noch 6x pro Woche aufzulegen, dies ist jetzt nur für die Zeit vom 25. Oktober bis 30. November der Fall. Ebenfalls ab 1. Dezember wird die Strecke Zürich-New York (JFK) neu 13x pro Woche bedient. Aufgrund der Krise wurde auf dieser Strecke eine Reduktion der wöchentlichen Flüge von 14 auf 12 vorgenommen, jetzt wird wieder eine Rotation aufgestockt. Im Europa-Verkehr gibt es neu ab Winterflugplan sechs tägliche Flüge von Zürich nach Berlin-Tegel.

(c) TravelINSIDE 2009

Mittwoch, 9. September 2009

AIR FRANCE ERWÄGT ABSCHAFFUNG DER BUSINESS CLASS AUF ALLEN KURZ UND MITTELSTRECKEN


Die französische Zeitung «Le Figaro» beruft sich auf Aussagen des Vice President Network von Air France, Bruno Matheu, wonach die Business-Klasse auf Kurz-/Mittelstrecken bereits ab Januar 2010 aufgehoben werden könnte. Ob Business-Reisende auf dem Weg zu einem AF-Hub wirklich den ersten Streckenabschnitt in Economy fliegen müssen, soll im Oktober entschieden werden.
Air France muss laut Generaldirektor Pierre-Henri Gourgeon infolge der globalen Wirtschaftskrise sowie der Konkurrenz durch TGV und Low-Cost-Carriern «ihr Geschäftsmodell auf der Kurz- und Mittelstrecke überdenken.»

(c) TravelINSIDE 2009

Dienstag, 8. September 2009

TSCHUGGEN GRAND HOTEL MUSS ZWEI MONATE DICHT MACHEN



Ein großer Wasserschaden im Spa des Tschuggen Grand Hotels Arosa (Schweiz) macht umfangreiche Sanierungsmaßnahmen notwendig. Das 5-Sterne-Hotel wird deshalb zwei Monate geschlossen, vom 27. September bis 27. November. Weitere Folge: 70 der 100 Mitarbeiter haben ihre Kündigung erhalten. Alle hätten aber bereits wieder einen Anstellungsvertrag ab Ende November in der Tasche, sagte die PR-Chefin der Tschuggen Hotelgruppe gegenüber AHGZonline. Der neue Spa-Bereich des Grand Hotels - entworfen von Architekt Mario Botta - war erst vor drei Jahren eröffnet worden. Der Wasserschaden sei auf Baumängel zurückzuführen und bereits im Juli festgestellt worden, so Ina Bauspiess. Das Hotel hatte erst im vergangenen Jahr auf Ganzjahresbetrieb umgestellt. Deshalb sei die zweimonatige Schließzweit besonders ärgerlich, so die PR-Chefin.

(c) ahgz 2009

AIRBUS SETZT SICH BEI BESTELLUNGEN VOR BOEING


Der Flugzeugbauer Airbus hat seit Anfang 2009 unter dem Strich deutlich mehr neue Bestellungen erhalten als der US-Konkurrent Boeing, wie «ftd.de» berichtet. Zwischen Januar und August 2009 seien gemäss Aussagen von Airbus netto 125 Flugzeugbestellungen eingegangen. Bei Boeing standen im selben Zeitraum und nach 91 Stornierungen noch 70 Neuaufträge an. Auch hinsichtlich der Auslieferungen hat die EADS-Tochter Airbus in den ersten acht Monaten mit 320 Maschinen (Boeing: 307 Maschinen) die Nase vorn. Bei den Verkäufen liegt Boeing hingegen noch vor Airbus: Während der US-Flugzeugbauer bis zum 1. September 161 Flugzeuge verkauften, kam Airbus im gleichen Zeitraum auf 147 Maschinen, 7 davon im August.

Airbus strebe für 2009 bis zu 300 Bruttobestellungen (ohne Stornierungen) an und wolle bei den Auslieferungen mindestens die Rekordmarke von 483 Maschinen aus 2008 erreichen, so der Bericht weiter. Boeing peile derweil 480 bis 485 Flugzeuge an, hinsichtlich der Bestellungen gibt der US-Konzern jedoch keine Prognose ab.

Für das kommende Jahr rechnet Airbus mit einem Wachstum des weltweiten Luftverkehrs. Nach einem Rückgang um rund 2 Prozent im 2009 werde der Flugverkehr 2010 um 4,6 Prozent und 2011 um rund 7 Prozent zunehmen, sagte Airbus-Vizepräsident Laurent Rouaud der Zeitung «La Tribune» im Rahmen einer Flugzeugausstellung in Hongkong.

(c) TravelINSIDE 2009

GEPLANTE EINREISEGEBUEHR FUER DIE USA WIRD SCHARF KRITISIERT


Die geplante Einreisegebühr für die Tourismusförderung stösst in der EU auf Widerstand.

Der amerikanische Kongress diskutiert nächstens die Einführung einer Einreisegebühr von USD 10 für Bürger derjenigen Staaten, die mit den USA eine Visa-Waiver-Vereinbarung haben – also auch für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Der Betrag könnte sogar auf USD 20 steigen. Laut Medienberichten soll diese Gebühr über das ESTA-Verfahren abgerechnet und für die "Tourismusförderung" eingesetzt werden.

Diese Pläne kommen auch bei der Europäischen Union schlecht an. EU-Botschafter John Bruton protestiert dagegen in einem Brief an die 100 US-Senatoren. Auch die EU-Kommission zeigt kein Verständnis für die Einführung einer neuen Gebühr.

Der Zweck der neuen Gebühr? Dieses Geld soll in den "Travel Promotion Fund" fließen, aus dem sich US-Reise- und Touristikunternehmen bedienen sollen, um international das Reiseland USA anzupreisen. Doch dieser Fonds, so der Republikaner Jim DeMint aufgebracht, würde von den Großen der amerikanischen Reisebranche kontrolliert. Disney, Loews, Marriott - Konzernen, denen es keinesfalls schlecht gehe, und die jetzt schon viele Millionen Dollar ausgeben, um sich im Ausland bekannt zu machen. "Der Zweck des Travel Promotion Acts besteht darin, diese Werbung zu subventionieren", meinte Demint, "no thanks!".

Gerade weil der Tourismus in seinem Staat South Carolina die wichtigste Wirtschaftsbranche sei, müsse sich die Regierung heraushalten. Wenn es ein Problem mit ausländischen Touristen gebe, dann nicht wegen fehlender Werbung, sondern wegen schlechter Servicequalität: Die Visumsbearbeitung sei überbürokratisch und dauere ewig, viele Beamte an den Flughäfen seien unfreundlich und langsam.

Reisebranche argumentiert mit "wirtschaftlicher Notwendigkeit"

Doch die U.S. Travel Association hofft, dass auf dem letzten Meter nichts mehr schiefgeht. Vorstandschef Roger Dow spricht von einer "sehr nötigen Gesetzgebung" und "genau jener Art von ökonomischem Anreiz, die Amerikas Wirtschaft so dringend braucht". Sein Verband hat ausgerechnet, dass mit diesem Gesetz zur Förderung der Tourismuswerbung 40.000 neue Jobs geschaffen würden. Jährlich kämen aufgrund des Programms 1,6 Millionen neuer internationaler Besucher in die Vereinigten Staaten. Dieser Prognose hatten sich die Abgeordneten des Repräsentantenhauses klaglos angeschlossen, als sie das Gesetz im Juni passieren ließen.

Fragt sich, ob sich nun auch eine Senatorenmehrheit findet, die den Zahlen glaubt. Dass es sich hierbei ja nicht um eine Steuererhöhung für die US-Bürger handelt, sondern um eine Gebühr, die ausnahmslos Ausländer trifft, verfängt jedenfalls nicht bei jedem. Jim DeMint aus South Carolina ärgert sich nicht nur über die unnötige Subventionierung einer florierenden Privatwirtschaft, sondern verweist auch auf die Warnung der EU und aus anderen Ländern, im Gegenzug US-Reisende anzapfen zu wollen.

(c) travelONE, tagesschau.de, dpa 2009

ETIHAD NIMMT NEUE FIRST CLASS SUITE IN BETRIEB

Ab sofort ist die neue First Class-Suite von Etihad Airways in Betrieb. Das Produkt an Bord des neuesten Airbus 340-600 der Fluggesellschaft wird vorerst auf der Strecke zwischen Abu Dhabi und London Heathrow zum Einsatz kommen. Die Privatsuite bietet Passagieren der ersten Klasse einen grosszügigen Ledersitz, der zu einem über zwei Meter langem Flachbett ausgefahren werden kann. Zudem ist die neue First Class Kabine mit einem geräumigen Ankleidezimmer mit körpergrossem Spiegel, Waschbecken und ausklappbarem Ledersitz ausgestattet.

Im September 2009 wird die Flotte um eine zweite Airbus A340-600 mit der neuen First Class Kabine erweitert. Zudem wird Etihad innerhalb der nächsten zwei Jahre fünf weitere Airbus A330-300 mit der neuen Suite in die Flotte aufnehmen. Der erste A330-300 Airbus soll bereits im Dezember 2009 geliefert werden. Bis Dezember 2010 plant die Fluggesellschaft ausserdem, neun Airbus A340 Maschinen, die bereits in der Flotte sind, entsprechend aufzurüsten.

(c) travelINSIDE 2009

BESUCH AUF DEM OKTOBERFEST GEPLANT ?


Die Firma Dasat hat einen Oktoberfest-Führer für Apples Mobilplattform herausgebracht. Das Programm bietet detaillierte, bebilderte Beschreibungen (inklusive historischer Informationen) zu allen Bierzelten, Buden und Fahrgeschäften, einen Oktoberfestplan mit Lage und Standort aller Attraktionen und eine integrierte GPS-Navigation, um das gewünschte Fahrgeschäft oder Bierzelt zu finden. Zudem lässt sich mit der Anwendung nachschlagen, welche Festzelte gerade geöffnet bzw. geschlossen sind. Anwender können darüber hinaus Zelte, Attraktionen und Fahrgeschäfte bewerten und kommentieren. Der Oktoberfest Guide ist zum Preis von 0,79 Euro im App Store zu haben. Die Software setzt das iPhone OS 3.0 voraus. Das diesjährige Oktoberfest findet vom 19. September bis zum 04. Oktober statt.


(c) MacGadget 2009

Donnerstag, 3. September 2009

LUFTHANSA JETZT GRÖSSTE AIRLINE IN EUROPA



Mit der Unterzeichnung der Verträge hat Lufthansa die österreichische Fluglinie Austrian Airlines (AUA) übernommen. Die Lufthansa-Gruppe steigt damit gemessen an den Passagierzahlen zur größten Fluggesellschaft Europas auf. Die EU-Wettbewerbshüter hatten den Schritt Ende August genehmigt, allerdings unter der Auflage, dass die Fluglinie Start- und Landerechte auf den Strecken zwischen Wien und Frankfurt, München, Stuttgart, Köln sowie Brüssel abgibt.

Die Übernahmevereinbarung unterzeichneten Vertreter beider Fluggesellschaften und der österreichischen Staatsholding ÖIAG in Schwechat bei Wien. Die ÖIAG verkauft ihre AUA-Anteile von rund 42 Prozent komplett an die Lufthansa. Der Kaufpreis liegt nach EU-Angaben bei 366.000 Euro. Privataktionären hatte die Lufthansa 4,49 Euro pro Aktie ausgezahlt.

Maximal kostet Lufthansa die Übernahme 382 Millionen Euro. Ein großer Teil der Summe ist aber nur dann fällig, wenn sich die erwarteten wirtschaftlichen Erfolge einstellen. ÖIAG-Chef Peter Michaelis erklärte, dass Lufthansa auch AUA-Altlasten in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro übernehme. 500 Millionen Euro Unterstützung steuert die österreichische Regierung bei.

Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber sprach von einem Zeichen, dass das Unternehmen seinen strategischen Kurs halte. "Die AUA hat kein Produktproblem, sie hat ein Kostenproblem", sagte er. Die defizitäre AUA hatte angekündigt, bis Mitte des kommenden Jahres rund 1000 von 7500 Stellen zu streichen. Die vormalige österreichische Staatsfluglinie soll wie die zuvor bereits von Lufthansa übernommenen Fluglinien Swiss, British Midland und Brussels Airlines als eigenständiger Anbieter erhalten bleiben.

(c) dpa, tagesschau, lufthansa (alle c2009)