
Der Flugzeugbauer Airbus hat seit Anfang 2009 unter dem Strich deutlich mehr neue Bestellungen erhalten als der US-Konkurrent Boeing, wie «ftd.de» berichtet. Zwischen Januar und August 2009 seien gemäss Aussagen von Airbus netto 125 Flugzeugbestellungen eingegangen. Bei Boeing standen im selben Zeitraum und nach 91 Stornierungen noch 70 Neuaufträge an. Auch hinsichtlich der Auslieferungen hat die EADS-Tochter Airbus in den ersten acht Monaten mit 320 Maschinen (Boeing: 307 Maschinen) die Nase vorn. Bei den Verkäufen liegt Boeing hingegen noch vor Airbus: Während der US-Flugzeugbauer bis zum 1. September 161 Flugzeuge verkauften, kam Airbus im gleichen Zeitraum auf 147 Maschinen, 7 davon im August.
Airbus strebe für 2009 bis zu 300 Bruttobestellungen (ohne Stornierungen) an und wolle bei den Auslieferungen mindestens die Rekordmarke von 483 Maschinen aus 2008 erreichen, so der Bericht weiter. Boeing peile derweil 480 bis 485 Flugzeuge an, hinsichtlich der Bestellungen gibt der US-Konzern jedoch keine Prognose ab.
Für das kommende Jahr rechnet Airbus mit einem Wachstum des weltweiten Luftverkehrs. Nach einem Rückgang um rund 2 Prozent im 2009 werde der Flugverkehr 2010 um 4,6 Prozent und 2011 um rund 7 Prozent zunehmen, sagte Airbus-Vizepräsident Laurent Rouaud der Zeitung «La Tribune» im Rahmen einer Flugzeugausstellung in Hongkong.
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