
Samer Majali, CEO von Gulf Air, plant, die Airline mit einem Strategiewechsel wieder in die schwarzen Zahlen zu führen. Wie das Onlineportal «airliners.de» schreibt, soll sich das Streckennetz der Airline künftig vor allem auf Ziele im Nahen Osten konzentrieren und dort mit über 20 neuen Destinationen ein dichteres Streckennetz aufgebaut werden. Bis zu 15 unrentable Strecken sollen eingestellt werden, darunter auch Ziele wie Schanghai, Hyderabad und Bangalore. Dazu muss nun die Flottenplanung komplett überarbeitet werden. Gulf Air hatte bereits im letzten Jahr 15 Airbus A320 bestellt, laut dem CEO sollen aber noch weitere Maschinen dieses Typs benötigt werden. Die Langstreckenflotte dagegen wird reduziert. Fünf Airbus A340 sowie auch andere, nicht benötigte Flugzeuge sollen verkauft oder ausser Dienst gestellt werden, berichtet das Onlineportal weiter. Wir die Airline mit den Bestellungen über die 24 Boeing 787 und die 20 Airbus A330 verfährt, stehe weiterhin noch offen.
(c) TravelONE 2009, Gulf Air Media Services 2009, dpa 2009