Donnerstag, 28. Januar 2010

REISEWARNUNG FÜR CUSCO

Das Auswärtige Amt hat auf die Unwetter in Peru reagiert und rät in seinem aktuellen Sicherheitshinweis von Reisen in die Gegend von Cusco ab. Wegen der Regenfälle saßen fast 2.000 Touristen in Machu Picchu fest und mussten mit Hubschraubern ausgeflogen werden. Laut Auswärtigem Amt ist die Bahnstrecke zwischen Machu Picchu und Cusco unterbrochen. Die Verkehrsflüge zwischen Cusco und Lima verkehrten wegen des starken Regens nur unregelmäßig, so dass je nach Wetterlage mit der vollständigen Einstellung gerechnet werden müsse, heißt es.


(c) 2010 travelONE

Mittwoch, 27. Januar 2010

PREMIUM-VERKEHR SCHWÄCHELT


Die IATA hat ihren "Premium Traffic Monitor" für November veröffentlicht. Der Statistik zufolge haben Passagiere weltweit auch im November weniger Premiumangebote genutzt als im Vorjahreszeitraum. Auch die Umsätze im Premiumsegment schwächelten weiter.

Im November 2009 haben die Fluggesellschaften weltweit rund 6,7 Prozent weniger Passagiere in den Premiumklassen befördert, wie die IATA in ihrem jetzt veröffentlichten „Premium Traffic Monitor“ erklärte. Damit habe sich der Rückgang (nach einem Minus von 9,3 Prozent im Oktober) zwar anscheinend leicht abgeschwächt, dies liege jedoch ausschließlich daran, dass auch der November 2008 schon ein schwacher Monat für das Premiumsegment war.

Dennoch habe sich die Situation in den letzten Monaten leicht verbessert, wie der Airline-Verband weiter mitteilte. Die Zahlen lägen im November rund 5 Prozent über dem Tiefstand, der im Mai registriert wurde.

Die Umsätze im Premiumsegment konnten jedoch noch nicht wieder anziehen. Die IATA schätzt, dass die Airlines mit ihren Premiumangeboten im November rund 12,8 Prozent weniger Umsatz gemacht haben als im Vorjahreszeitraum.



© travelINSIDE 2010, airliners.de (LINK), IATA
Foto : © SWISS (First Class)

MS EUROPA MUSS REISEN ABSAGEN


Die MS Europa, Flaggschiff der Hapag-Lloyd, wird aufgrund eines technischen Defekts an einer der vier Hauptmaschinen vom 6. April 2010 für drei Wochen ausserplanmässig in Singapur in die Werft gehen. Die beiden Reisen in diesem Zeitraum müssen ersatzlos abgesagt werden. Die Europa nimmt ab 14. Mai 2010 in Valetta (Malta) wieder ihr planmässiges Programm auf.

Allen von den Reiseabsagen betroffenen Kunden werden die kompletten Kosten der Kreuzfahrt und der eventuell über Hapag-Lloyd Kreuzfahrten gebuchten An- und Abreisearrangements sowie Vor- bzw. Nachprogramme zurück erstattet.

(c) travelINSIDE 2010, HapagLloyd 2010

ERSTER A380 DER LUFTHANSA WIRD LACKIERT


Im Airbus-Werk Hamburg-Finkenwerder haben am Montag die Lackierarbeiten am ersten Lufthansa-A380 begonnen. Der doppelstöckige Großraumjet soll im Mai ausgeliefert werden.

Airbus-Mitarbeiter haben am Montag in Hamburg mit den Lackierarbeiten am ersten Airbus A380 für die Lufthansa begonnen. Bis Ende nächster Woche bleibt der europäische Großraumjet, der später die Registrierung D-AIMA tragen wird, in der Lackierhalle. Insgesamt müssen 3500 Quadratmeter bedeckt werden. Der Lufthansa-Schriftzug hat eine Höhe von 1,80 Meter.

Der A380 wird bei Lufthansa voraussichtlich 526 Passagiere befördern können. Nähere Details über die Innenausstattung der First Class hält die Airline noch unter Verschluss. Das Flugzeug soll im Mai als erstes von 15 bestellten Exemplaren übergeben werden. In Toulouse absolvierte unterdessen der zweite für Lufthansa vorgesehen A380 seinen Erstflug.
Das Luftfahrt-Bundesamt hat in der vergangenen Woche den ersten A380-800-«Full Flight Simulator» Deutschlands zugelassen.


FOTO : Lackierarbeiten am ersten Lufthansa-A380 in Hamburg, © dpa
© travelINSIDE, AIRLINERS.DE (LINK)

FUEL INCLUDED BEI ETIHAD


Etihad Airways, die Fluggesellschaft der Arabischen Emirate mit Sitz in Abu Dhabi, wird ab dem 1. Februar 2010 die Treibstoffzuschläge in ihre Flugpreise integrieren und zwar auf allen Tarifen. Die neuen Tarife wurden bereits an die Branchenpartner mitgeteilt und werden in diesen Tagen aufgeschaltet.

(c) travelINSIDE 2010, Etihad Press Service

ANA EXPANDIERT


Die japanische ANA hat ihre Strategie für das kommende Geschäftsjahr 2010/11 vorgestellt. Trotz verhaltener Konjunkturprognosen setzt die Airline auf Expansion und richtet unter anderem eine neue Route nach Deutschland ein.

Das Star-Alliance-Mitglied ANA startet im Sommer eine neue Strecke nach Deutschland. Ab 1. Juli will die japanische Airline den Flughafen Tokio-Narita mit München verbinden. Die Strecke wird, ebenso wie die bestehende Frankfurt-Route, mit einer Boeing 777-300ER bedient.

Die Strecke wurde bislang nur im Codeshare mit Lufthansa bedient. Die Ankündigung einer zweiten eigenen Deutschland-Strecke ist laut ANA Teil des „Corporate Plans“ für das kommende Geschäftsjahr, der am Mittwoch in Tokio veröffentlicht wurde.

Die Fluggesellschaft rechnet darin nur mit einer sehr verhaltenen Erholung der Konjunktur. Dennoch sieht ANA einen positiven Trend. 2010 steht daher für den Star Alliance Partner im Zeichen der Expansion. Insgesamt plant die Airline eine leichte Reduktion der Inlandsflüge um 1,4 Prozent. Auf internationalen Strecken will ANA 14,8 Prozent mehr Flüge anbieten, im Bereich Fracht strebt sie einen Ausbau um 30,2 Prozent an. Damit reagiert ANA auf die Ankündigungen der finanziell angeschlagenen JAL, die im Zuge des Insolvenzverfahrens ihr internationales Streckennetzes deutlich verkleinern muss.

Im kommenden Geschäftsjahr 2010/11 stehen zudem auch erhebliche Investitionen in die Flotte an. So werden drei Boeing 747-400 ausgemustert und gegen vier neue Boeing 777-300ER ersetzt. Bis Ende März 2011 sollen acht Boeing 787 ausgeliefert sein. Ferner kommen fünf neue Boeing 767-300ER zur Flotte hinzu, zwei Frachtflugzeuge desselben Typs, fünf Boeing 737-800 und ein Bombardier DHC8-Q400. Abgegeben werden ein Airbus A320, zwei Boeing 767-300ER und eine Boeing 737-500. Unter dem Strich wächst die ANA-Flotte also um 18 Flugzeuge im Vergleich zum laufenden Geschäftsjahr.

Neben der neuen Verbindung nach München will ANA stark in Asien expandieren. So wird die Zahl der wöchentlichen Flüge von Tokio/Narita nach Ho-Chi-Minh-Stadt, Shenyang, Hangzhou und Qingdao erhöht.

Und auch am stadtnahen Flughafen Haneda, der in der Hauptsache Inlandsverbindungen vorbehalten ist, will ANA international wachsen: Die Einführung einer neuen Verbindung nach Taipeh gehört zu den Vorhaben im kommenden Geschäftsjahr, ebenso wie Frequenzaufstockungen bei Flügen nach Seoul, Shanghai und Peking. Zusätzlich wird an der Einführung nächtlicher Flüge an die Westküste der Vereinigten Staaten gearbeitet.

ANA verfolgt das Ziel, ein Dual-Hub-System an den beiden Metropolenflughäfen Narita und Haneda einzuführen. Damit würde immer mehr Umsteigern zwischen internationalen und nationalen Verbindungen der Wechsel des Flughafens erspart.
Ein weiterer Punkt im „Corporate Plan“ ist die Umstrukturierung der Verkehre am Flughafen Kansai bei Osaka. Dort will ANA Frequenzen streichen.

© 2010 airliners.de (LINK), ANA

MALARIA IM KRÜGER NATIONALPARK


Wer in diesen Tagen nach Südafrika reist, sollte den Insektenschutz nicht vergessen. Laut Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf wird aus dem Land eine steigende Zahl von Malariafällen gemeldet. Besonders betroffen sind die Provinzen Limpopo und Mpuma-langa, über die sich Teile des Krüger Nationalparks erstrecken. Aus Limpopo wurden seit Oktober 1.120 Erkrankungen gemeldet, davon mehr als 150 seit Jahresbeginn. Besucher der Fußball-WM im Sommer müssen sich laut CRM weniger Sorgen machen. Im Juni und Juli sei das Malariarisiko in vielen Gebieten Südafrikas gering. Bei Ausflügen in den Krüger Nationalpark und den Nordosten des Landes rät das CRM jedoch zu einer Malaria-Chemoprophylaxe.

(c) 2010 travelONE, 2010 South African Tourism Board

Dienstag, 19. Januar 2010

JAPAN AIRLINES BESCHLIESST INSOLVENZANTRAG


Japan Airlines (JAL), die größte Fluggesellschaft Asiens, hat laut Medienberichten einen Insolvenzantrag beschlossen. Der Schritt war seit Tagen erwartet worden. Vorgesehen ist, dass die Fluglinie mit Hilfe einer staatlichen Sanierungsgesellschaft radikal umstrukturiert wird - ähnlich wie General Motors in den USA.
Nur dank milliardenschwerer Notkredite kann die einstige Staats-Airline, die 1987 privatisiert wurde, ihren Betrieb derzeit noch aufrecht erhalten. Der Staat will während der Sanierung den Flugbetrieb sicherstellen. Unter anderem sollen im Zuge der Insolvenz rund 15.700 Arbeitsplätze abgebaut werden. Das ist ein Drittel der gesamten Belegschaft. Mehrere internationale Konkurrenten hoffen auf eine Zusammenarbeit mit mit der japanischen Fluggesellschaft, um von deren wertvollen Start- und Landerechten in Asien profitieren zu können.
Die staatliche Enterprise Turnaround Initiative Corp (Etic), die mit der Sanierung beauftragt ist, will noch heute einen Restrukturierungsplan für JAL vorlegen. Erwartet wird, dass auch JAL-Präsident Haruka Nishimatsu zurücktritt. Das Steuer übernimmt Medienberichten zufolge in Kürze der Gründer des japanischen Technologiekonzerns Kyocera, Kazuo Inamori. Der charismatische 77-jährige Manager und Mönch gilt als Idealbesetzung für die Aufgabe.

(c) tagesschau 2010, jal pressedienst 2010