Dienstag, 23. Februar 2010

GRIECHISCHE AIRLINE FUSION


Wie Aegean Airlines und Olimpic Air gestern bekannt gaben, wollen die beiden grössten griechischen Fluggesellschaften fusionieren. Die neue Airline soll den Namen und das Logo von Olympic Air tragen, während der Übergangsphase sollen jedoch beide Namen verwendet werden. Der Aegean-Hauptaktionär und der Olympic-Besitzer sollen die neue Fluggesellschaft gemeinsam führen. Die Fusion bedarf noch der Zustimmung der Europäischen Kommission. Gemeinsam verfügen die beiden Fluggesellschaften über 64 Flugzeuge und rund 5850 Mitarbeitende.

(c) travelINSIDE 2010

Montag, 22. Februar 2010

PILOTENSTREIK BEI LUFTHANSA AUSGESETZT


Der Pressedienst der Lufthansa hat vor wenigen Minuten bekannt gegeben :

Wir bestätigen, dass der Streik der Vereinigung Cockpit (VC) ausgesetzt ist und Friedenspflicht bis zum 08. März (24:00 Uhr) vereinbart wurde.

Unregelmäßigkeiten im Flugbetrieb sind auch in den nächsten Tagen zu erwarten. Für morgen wird es zunächst beim veröffentlichten Sonderflugplan bleiben. Bis zur Rückkehr zum normalen Flugbetrieb werden jedoch noch einige Tage vergehen.

(c) Lufthansa 2010

Mittwoch, 17. Februar 2010

UPDATE LUFTHANSA PILOTEN STREIK

Aktuelle Informationen erhalten Sie unter diesem Lufthansa Link > LINK LH

Download NOTFLUGPLAN Montag, 22. Februar 2010 >
Download NOTFLUGPLAN Dienstag, 23. Februar 2010 >
Download NOTFLUGPLAN Mittwoch, 24. Februar 2010 >
Download NOTFLUGPLAN Donnerstag, 25. Februar 2010 >

Passagiere können sich auch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 / 8 50 60 70 informieren.

Diese Informationen wurde uns von der Lufthansa zur Verfügung gestellt und entsprechen dem Stand von Sonntag, 21. Februar 2010 19:30. Wir können keine Gewähr und keine Haftung für die Vollständigkeit und Richtigkeit dieser Daten übernehmen.

PREMIUM VERKEHR ZIEHT WIEDER AN


Dem von der IATA vorgestellten «Premium Traffic Monitor» für Dezember 2009 zufolge ist die Nachfrage nach Premium-Angeboten zum Jahresende gestiegen. Die Zahl der Business- First-Class-Passagiere weltweit lag im Dezember 2009 erstmals in diesem Jahr wieder über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Das Premium-Segment der Airlines wuchs in diesem Zeitraum um 1,7 Prozent gegenüber Dezember 2008. Die Airlines vermeldeten auch in der Economy-Class Passagierzuwächse von 5 Prozent.

Der Tiefpunkt im Premium-Verkehr wurde 2009 im Mai verzeichnet, die Passagierzahlen lagen um 25 Prozent unter den Werten von Anfang 2008. Die Nachfrage nach den Premium-Angeboten ist in der Folge zwar gestiegen, lag per Ende 2009 jedoch noch immer 17 Prozent unter den Zahlen des besten Monats von 2008. In der Economy-Class wurde der Tiefpunkt mit -9 Prozent gegenüber Anfang 2008 bereits im Februar 2009 erreicht. Im Dezember lang die Nachfrage noch 3 Prozent unter der Bestmarke von 2008.

(c) travelINSIDE 2010, IATA press service 2010

PILOTEN BEI DER LUFTHANSA : DIE ZEICHEN STEHEN AUF STREIK


Mit einem Notfallplan bereitet sich die Lufthansa auf einen der größten Streiks ihrer Geschichte vor. "Wir müssen leider davon ausgehen, dass es zu Streiks kommt", sagte der Sprecher der Fluggesellschaft, Andreas Bartels, der "Rheinischen Post". Am Mittag will die Pilotenvereinigung Cockpit das Ergebnis einer Urabstimmung unter etwa 4500 Lufthansa-Angestellten bekannt geben.
Streiks schon in dieser Woche möglich
Wie die "Rheinische Post" weiter berichtet, sollen die Piloten mit überwältigender Mehrheit für einen Arbeitskampf gestimmt haben. Mit dem Ende der Urabstimmung sind Ausstände theoretisch schon in dieser Woche möglich. Betroffen wären dann auch Lufthansa Cargo und Germanwings.
Sollte es zu einem Arbeitskampf kommen, rechnet Cockpit mit Aktionen "in der Größenordnung der Pilotenstreiks von 2001". Damals ließen die Lufthansa-Piloten mehrere Tage lang ihre Flugzeuge stehen und verursachten so ein Chaos auf fast sämtlichen deutschen Flughäfen.
Die Gewerkschaft fordert für die Piloten 6,4 Prozent mehr Geld. Sie ist aber zu einer Nullrunde bereit, wenn die Lufthansa die Arbeitsplätze garantiert und und ein Konzept vorlegt, damit billigere Töchter künftig nicht Strecken übernehmen, die bisher von Lufthansa selbst geflogen werden. Die Tarifverhandlungen waren Ende Dezember für gescheitert erklärt worden.
Die Lufthansa kämpft seit der Finanzkrise mit gesunkenen Passagierzahlen und einem Gewinnrückgang, weil immer mehr Geschäftsreisende die lukrativen First- und Business-Klassen meiden und Economy fliegen. Der Lufthansa-Vorstand hatte an die Piloten appelliert, das Unternehmen in der wirtschaftlich schwierigen Lage nicht mit einem Arbeitskampf zu belasten.

(c) tagesschau.de 2010, cockpit 2010

LIBYEN : KEINE VISA MEHR FÜR REISENDE AUS DEM SCHENGENRAUM


Schlechte Nachrichten für Geschäfts- und Urlaubsreisende, die einen Besuch in Libyen geplant haben. Die libysche Regierung hat ohne Vorwarnung einen Einreisestopp für Bürger aus dem Schengenraum verhängt. Libyen habe am 15. Februar mitgeteilt, dass für Bürger des Schengenraumes bis auf weiteres keine Visa mehr erteilt würden, heißt es beim Auswärtigen Amt. Auch bereits erteilte Visa seien ungültig. Nur die Einreise für "Personen mit gültiger Aufenthaltsberechtigung" soll laut Auswärtigem Amt weiterhin möglich sein. Entscheidungen der libyschen Behörden könnten davon aber auch abweichen. Dass die Behörden in der Praxis Entscheidungsspielraum haben, zeigt sich bei Lufthansa. Trotz der Anordnung hätten bislang so gut wie alle Passagiere in Libyen einreisen können, heißt es bei der Airline. Lufthansa fliegt bis auf weiteres weiter von Frankfurt nach Tripolis.

(c) travelONE 2010

Dienstag, 16. Februar 2010

WEITER BEHINDERUNGEN AUF THALYS STRECKEN


Am morgigen Mittwoch werden auf der Strecke Köln-Brüssel Thalys-Züge wieder planmäßig verkehren. Die Strecke Brüssel-Paris bleibt jedoch weiterhin unterbrochen. Hier werden auch am Mittwoch keine Thalys-Züge unterwegs sein.
Zurzeit ist nicht abzusehen, wann Thalys-Züge wieder planmäßig im gesamten Streckennetz verkehren werden.
Thalys rät unentschlossenen Reisenden, Fahrten nach Paris zu verschieben und bietet allen betroffenen Passagieren die vollständige Erstattung ihrer Tickets an. Alternativ kann der Fahrschein auch auf ein anderes Datum umgebucht werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von thalys

AIR SEYCHELLES STELLT FLÜGE NACH DEUTSCHLAND EIN


Wie das Branchenmagazin airliners.de heute berichtet, stellt die Air Seychelles nach einem knappen Jahr ihre Nonstopflüge zwischen Frankfurt/Main und Mahé auf den Seychellen wieder ein. Die letzte Maschine zu dem Inselziel im Indischen Ozean startet am 11. April, teilte die Fluggesellschaft in München mit.

Erst Ende März 2009 war die jeweils sonntags angebotene Strecke in den Flugplan aufgenommen worden. Grund für die Einstellung sei eine zu geringe Nachfrage, sagte eine Sprecherin. Damit wird die Strecke Frankfurt-Mahé zum zweiten Mal seit dem Jahr 2004 nach jeweils nur rund einem Jahr Flugbetrieb aus dem Air-Seychelles-Netz gestrichen.
Urlauber und Geschäftsreisende will das Unternehmen künftig mit mehrmals pro Woche angebotenen Umsteigeverbindungen über Paris, Rom und Mailand auf die Seychellen fliegen. Zu den Zwischenstopps werde es Zubringerflüge mit Air France und Alitalia von mehreren deutschen Flughäfen aus geben. Nonstopflüge von Deutschland auf die Seychellen bietet damit künftig ausschließlich die Condor an.

(c) airliners.de 2010

Donnerstag, 11. Februar 2010

SAS SCANDINAVIAN AIRLINES STELLT EIGENSTÄNDIGKEIT IN FRAGE


Die skandinavische Fluggesellschaft SAS strebt die Übernahme durch einen europäischen Marktführer an. In einem Interview hat SAS-Konzernchef Mats Jansson die Selbstständigkeit des Unternehmens in Frage gestellt.

Die angeschlagene skandinavische Fluggesellschaft SAS strebt nach neuen Verlusten die Übernahme durch einen der Marktführer in Europa an. Die Airline denkt dabei besonders an die Lufthansa. Konzernchef Mats Jansson sagte der Kopenhagener Wirtschaftszeitung «Børsen» (Donnerstag): «Ist man Teil eines größeren Unternehmens wie etwa Swiss in der Lufthansa, ist man besser vor den enormen Schwankungen unserer Branche geschützt.» Die teilstaatliche, in Dänemark, Norwegen und Schweden aktive SAS gilt seit Jahren als Übernahmekandidat für den deutschen Branchenführer. Im vergangenen Jahr flog das Traditionsunternehmen ein Minus von 2,9 Milliarden Kronen (286 Mio Euro) ein und muss von seinen Haupteignern mit fünf Milliarden Kronen zusätzlichem Kapital gestützt werden.

Mit der Lufthansa arbeiten die Skandinavier bereits in der Star Alliance sowie auch bei Direktverbindungen zwischen Nordeuropa und Deutschland zusammen. Jansson sagte, die Selbstständigkeit sei für SAS «kein Ziel in sich». Das Unternehmen müsse aber erst die Rezession überstehen und «wieder in Gang kommen», ehe man mit möglichen Partnern sprechen könne. Auch die bisher gegen jede Übernahme durch einen größeren Konzern eingestellten Gewerkschaften stehen der Lufthansa positiv gegenüber. Der Chef der Pilotenvertretung, Mogens Holgaard, sagte in «Børsen»: «Wir sind offen für eine Fusion.» Lufthansa muss nach Übernahme der Swiss zunächst jedoch die Integration der Austrian Airlines, bmi und der Brussels Airlines verdauen. In dem Bericht wurde als weiterer Kandidat für eine Übernahme von SAS der Lufthansa-Konkurrent Air France-KLM genannt.

(c) airliners.de 2010, dpa 2010

Mittwoch, 10. Februar 2010

GRIECHENLAND : SÄMTLICHE FLÜGE FALLEN AUS


Reisende in Griechenland haben unter dem für heute angekündigten Streik des öffentlichen Dienstes stärker zu leiden als ursprünglich angenommen. Die Fluglotsen haben sich dem Ausstand angeschlossen. Deshalb fallen heute sämtliche Flüge von und nach Griechenland aus. Auf dem Athens International Airport, zum Beispiel, geht seit null Uhr nichts mehr. Bis 23:59 Uhr bleibt der Verkehr eingestellt. Fluggesellschaften wie Aegean Airlines haben die Passagiere, soweit möglich, auf andere Flüge umgebucht. Weiteres Ungemach steht Griechenland-Reisenden am 24. Februar bevor. Für diesen Tag hat der Gewerkschaftsverband GSEE zu einem Generalstreik aufgerufen. Es ist zu befürchten, dass es auch dann zu Einschränkungen im Reiseverkehr kommen wird. Die Proteste richten sich gegen das rigide Sparprogramm, mit dem die griechische Regierung das riesige Staatsdefizit abbauen will.

(c) travelONE 2010

Dienstag, 9. Februar 2010

JAL BLEIBT BEI ONEWORLD


Japan Airlines (JAL) hat ihre «Allianz-Evaluation» abgeschlossen und sich deutlich für den Verbleib in der Oneworld-Allianz ausgesprochen. Vor allem Skyteam rund um Delta Air Lines hatte sich intensiv um den Übertritt der in finanziellen Nöten steckenden japanischen Fluggesellschaft bemüht. Nebst seiner Genugtuung über die Entscheidung von JAL teilte Gerard Arpey (Chairman & CEO von American Airlines sowie Chairman des «Oneworld Governing Board») mit, dass nun ein Joint Venture zwischen AA und JAL entstehen soll. Beim US Department of Transportation soll in den kommenden Wochen ein Gesuch um «antitrust immunity» im transpazifischen Verkehr eingereicht werden.

(c) travelINSIDE 2010, JAL 2010

AUSSICHTSPLATTFORM DES BURJ KHALIFA IN DUBAI GESCHLOSSEN


Gut einen Monat nach der Eröffnungsfeier des mit 828 Metern höchsten Turms der Welt, ist die Aussichtsplattform des Burj Khalifa für die Besucher momentan geschlossen. Wie Michelle Pétermann, Country Manager des Department of Tourism and Commerce Marketing (DTCM) von Dubai in der Schweiz, gegenüber TRAVEL INSIDE erklärt, erfolgte die Schliessung infolge von Renovations- bzw. Revisionsarbeiten, die aufgrund des extremen Besucherandrangs notwendig waren.

(c) travelINSIDE 2010

INDONESIEN ÄNDERT VISA FORMALITÄTEN


Indonesien hat Ende Januar die Einreiseformalitäten für Touristen geändert. Davon betroffen sind deutsche Staatsbürger, die das Visum nach dem "Visa On Arrival"- Verfahren (VOA) bei der Einreise per Stempel in den Pass erhalten. Wer sich nur kurz im Land aufhält, muss künftig mehr zahlen. Bislang hatten die Urlauber die Wahl zwischen einem Sieben-Tage-Visum für zehn US-Dollar und einem 30-Tage-Visum für 25 US-Dollar. Jetzt gibt es nur noch die 30-Tage-Variante. Im Gegenzug müssen Reisende, die länger im Land bleiben wollen, ihr Visum künftig nicht mehr vorab beantragen. Nach der neuen Regelung kann das VOA-Visum einmal um 30 Tage verlängert werden.

(c) travelONE 2010

Montag, 8. Februar 2010

GENERALSTREIK IN GRIECHENLAND


Reisende in Griechenland müssen sich in den nächsten Tagen auf Ungemach einstellen. Für Mittwoch dieser Woche ist ein Warnstreik im gesamten öffentlichen Dienst angekündigt. Und für den 24. Februar hat der Gewerkschaftsverband GSEE zu einem Generalstreik aufgerufen. Reisende müssen an diesen Tagen mit Beeinträchtigungen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr rechnen. Die Proteste richten sich gegen das rigide Sparprogramm der Regierung. Der griechische Staat muss ein Defizit von fast 13 Prozent des Bruttoinlandsprodukts abbauen. Die Regierung hat deshalb unter anderem eine Nullrunde bei den Beamtengehältern und höhere Kraftstoffpreise angekündigt. Am vergangenen Donnerstag haben bereits die Zoll- und Finanzbeamten gestreikt.

(c) travelONE 2010

Freitag, 5. Februar 2010

SCHWERSTE SICHERHEITSPROBLEME IN ROM-FIUMICINO


Rom-Fiumicino, Italiens wichtigster Flughafen, ist bei Nacht völlig unbewacht. Gegen die italienischen Sicherheitslücken erscheinen die Pannen bei der Laptop-Kontrolle am Münchener Flughafen harmlos. Das italienische Innenministerium zeigt sich jedoch unbeeindruckt.

Tagsüber sind die Kontrollen am Flughafen Rom-Fiumicino streng. Nachts ist der Sicherheitsbereich unbewacht.
Tommaso Cerno, ein Reporter des Nachrichtenmagazin "L’espresso" konnte völlig ungehindert heikle Sicherheitsbereiche im internationalen Terminal des Flughafens Rom-Fiumicino betreten - es gab weder Kontrollen noch Alarmanlagen. Er habe einfach versucht, den Weg nachzuvollziehen den ein normaler Passagier tagsüber nimmt, erzählt Cerno: "Wir sind auch durch die Metalldetektoren gelaufen, die waren ausgeschaltet und hätten im Fall noch nicht mal Alarm ausgelöst, es war also möglich alles mögliche in die Sicherheitszone zu bringen auch Waffen oder Sprengstoff." Am nächsten Tag hätte man diese Dinge ohne Probleme an Bord eines beliebigen Flugzeugs bringen können.
Obdachlose im Sicherheitsbereich
In Räumen, in denen tagsüber Passagiere kontrolliert werden, schliefen nachts Obdachlose und die Türen standen sperrangelweit offen. Cerno hat seinen Besuch mit einer Videokamera dokumentiert. Sein Fazit: "Der Sicherheitsplan, auf den der Fluhafen, die Polizei und die Regierung so stolz sind, zeigt keinerlei Wirkung." In Italien rede man zwar über Terroralarm, die Regierung habe vor, Bodyscanner zu kaufen und die Passagiere müssten verrückte Kontrollen über sich ergehen lassen, aber nachts sei der Flughafen komplett unbewacht.
Der Journalist konnte auch die Gepäckanlage bei den Check-in-Schaltern in Betrieb setzen, ohne dass sich jemand daran gestört hätte. Außerdem hatte er die Möglichkeit in einen Serverraum vorzudringen, in dem Daten von Flugtickets gespeichert werden. Datendiebstahl oder Manipulationen wären unbemerkt möglich gewesen. Cerno war nicht nur einmal in Fiumicino. Er hat seinen Besuch wiederholt: "Nachdem der Flughafen von Rom immer gesagt hat, es gebe rund um die Uhr drei Operationszentralen, die alles per Video überwachen, sind wir zweimal hingegangen - in der Hoffnung irgendwie entdeckt zu werden".
Wo ist das Problem?
Nach Informationen des ARD-Hörfunk-Studios Rom gibt es am Flughafen der italienischen Hauptstadt zusätzlich Probleme bei der Personenkontrolle. So mussten sich die Passagiere bei mehreren Lufthansa-Flügen nicht ausweisen, obwohl sie ihre Tickets im Internet gebucht hatten. Der Flughafen Rom schiebt die Zuständigkeit für die Sicherheitsprobleme der Polizei in die Schuhe. Dort heißt es, der zuständige Beamte sei gerade im Ausland. Und die Pressestelle des italienischen Innenministeriums reagierte auf die Anfrage um eine Stellungnahme mit den Worten: "Perchè è un problemo grave?" Man verstehe nicht, warum das ein schwerwiegendes Problem sei.

© ARD tagesschau Stefan Troendle, ARD Hörfunkstudio Rom 2010 > LINK
© l´espresso 2010 Video & Reportage > LINK

DIE ERSTEN A380 DER LUFTHANSA HEISSEN FRANKFURT UND MÜNCHEN


Bislang wussten es nur wenige Eingeweihte, doch mit Abschluss der Lackierung am Freitag (5. Februar) ist klar, dass der erste Lufthansa-Airbus-A380 den Taufnamen „Frankfurt am Main” trägt. Die am Mittwochnachmittag (3. Februar) im Airbus-Werk Finkenwerder eingetroffene zweite A380 erhält den Namen „München“.

Im Mai soll die D-AIMA, so das Kennzeichen des Flugzeugs, zum ersten Mal in ihrer Patenstadt am Main landen, um dann Langstreckenziele vorzugsweise in Asien und Nordamerika zu bedienen.

Auf www.lufthansa.com/a380 startet am kommenden Montag unter dem Motto „Be part of it“ ein Wettbewerb, um einen einprägsamen Spitznamen für den Airbus A380 zu finden. Der Gewinner wird Millionär, indem er eine Millionen Miles&More-Prämienmeilen verbuchen kann.

(c) BusinessTraveller 2010, Lufthansa 2010

NEUE GEPÄCKREGELUNGEN FÜR DIE BUSINESS-CLASS BEI DER IBERIA


Iberia erlässt neue Gepäckbestimmungen, gültig ab 1. März 2010. Auf Kurz- und Mittelstrecken dürfen Economy-Passagiere weiterhin 23 kg einchecken, allerdings nur noch ein Gepäckstück. Business-Class-Passagiere auf denselben Flügen dürfen künftig zwei Gepäckstücke mit bis zu 23 kg Gewicht, als insgesamt 46 kg (statt 30 kg) Gepäck aufgeben.

Auf Langstreckenflügen gibt es nur für Passagiere mit Economoy-Tickets der tiefsten Buchungsklassen eine Änderung: Sie dürfen nur noch ein Gepäckstück von maximal 23 kg kostenlos einchecken. Inhaber von Tickets der Klassen Tourist Complete (Y) und Excursion (B) sowie Inhaber von Company-Rates-Tickets können wie gehabt zwei Stücke von bis zu 23 kg kostenlos aufgeben; für Business Plus sind sogar drei Gepäckstücke erlaubt.

Inhaber von Iberia-Plus-Karten mit Status Platinum, Gold und Silver können stets – egal welche Klasse gebucht ist – ein zusätzliches Gepäckstück aufgeben. Unverändert bleiben auch die Bestimmungen für das Handgepäck.


(c) travelONE 2010, iberia 2010

Donnerstag, 4. Februar 2010

KÖRPERSCANNER IN HEATHROW UND MANCHESTER IM EINSATZ


Nach einer Testphase haben in Großbritannien Heathrow und Manchester als erste Flughäfen die umstrittenen Körperscanner eingeführt. In Heathrow wurden die Geräte in Terminal 4 installiert, wo unter anderem die Transatlantikflüge von Delta Air Lines, Continental Airlines, Air Transat und Air France abgefertigt werden. In Manchester ist Terminal 2 betroffen. Hier starten neben Delta und Continental auch US Airways und Virgin Atlantic. Ende des Monats sollen zusätzlich Terminal 1 und 3 mit der neuen Technik ausgerüstet werden. Nicht alle Passagiere werden durch die Scanner geschleust. Nur wer nach der Standardkontrolle dazu aufgefordert wird, muss sich durchleuchten lassen. Das Sicherheitspersonal an den Kontrollstellen sieht die "Nackt"-Bilder der Passagiere nicht. Die Überprüfung der Fotos erfolgt durch Mitarbeiter in einem separaten Raum. Die Flugreisenden sind gut beraten, sich nicht gegen die Kontrollen zu sperren, sofern sie ihre Reisepläne nicht aufgeben wollen. Denn wer sich weigert, darf das Flugzeug nicht betreten.

(c) dpa 2010, travelONE 2010

Mittwoch, 3. Februar 2010

SPERRUNGEN IN MÜNCHEN


Geschäfts- und Städtereisende in München müssen sich in den nächsten Tagen auf Behinderungen einstellen. Wegen der 46. Münchner Sicherheitskonferenz vom 5. bis 7. Februar kommt es zu Straßensperren und Umleitungen. Das Areal um das Tagungshotel "Bayerischer Hof" wurde zum Sicherheitsbereich erklärt, den nur die Konferenzteilnehmer betreten dürfen. Wegen der Sperrung des Promenadeplatzes muss die Straßenbahnlinie 19 umgeleitet werden. Während der Konferenz sind Demonstrationen und Kundgebungen angekündigt, die ebenfalls zu Straßensperren und Verkehrsbehinderungen führen können.

(c) travelONE 2010

Dienstag, 2. Februar 2010

STREIK BEI DER SNCF

Die französische Staatsbahn SNCF kündigt einen Streik ihres Personals von heute Dienstag, 20 Uhr, bis am Donnerstagmorgen, 8 Uhr, an. Die Arbeitsniederlegung wird voraussichtlich starke Auswirkungen auf den nationalen Schienenverkehr Frankreichs haben, insbesondere in Südfrankreich.

Laut den SBB sind die TGV-Verbindungen zwischen Paris und Zürich, Basel, Bern, Lausanne sowie Genf vom Streik nicht betroffen und verkehren gemäss Fahrplan. Betroffen seien aber die Verbindungen zwischen Genf und Nizza, Marseille und Montpellier.

Die TGV Genf–Nizza und Genf–Montpellier fallen aus.

Informationen zu den Verbindungen München - Stuttgart - Paris und Frankfurt - Paris liegen noch nicht vor.

(c) travelINSIDE 2010, pressedienst sbb 2010

Montag, 1. Februar 2010

IATA : ASIEN LÖST AMERIKA IM LUFTVERKEHR AB


Laut IATA zählte der innerasiatisch-pazifische Luftverkehr im letzten Jahr 647 Millionen Passagiere, jener in Nordamerika (inkl. Domestic-Verkehr) 638 Millionen Passagiere. Damit nimmt der asiatisch-pazifische Luftverkehr erstmals den weltweit ersten Platz ein. Bis 2013 rechnet die IATA mit zusätzlichen 217 Millionen Passagieren am asiatisch-pazifischen Himmel. Die Region werde in den nächsten Jahren das stärkste Wachstum verzeichnen, so die IATA.

Gleichzeitig gab die IATA bekannt, dass nach einem weltweiten Verlust von rund 11 Milliarden US-Dollar im Luftverkehr die Industrie für 2010 mit einer Reduktion der Verluste auf 5,6 Milliarden US-Dollar rechne.

Download der Pressemeldung >

(c) travelINSIDE 2010, IATA press and media service 2010

LAUT AIRBUS WIRD ASIEN BALD WICHTIGSTER LUFTVERKEHRSMARKT


Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat eine Prognose für den asiatisch-pazifischen Markt vorgestellt. Demnach will der Konzern in den nächsten zwei Dekaden rund 8.000 Flugzeuge in dieser Region absetzen. Damit würde Asien die USA und Europa als bislang wichtigste Märkte ablösen.

Die Fluggesellschaften aus Asien und dem pazifischen Raum werden nach Einschätzung von Airbus in den nächsten 20 Jahren 8.000 neue Verkehrsflugzeuge im Wert von 1,2 Billionen US-Dollar kaufen. Die Region werde damit die USA und Europa als wichtigste Luftverkehrsmärkte der Welt ablösen, teilte Airbus am Mittwoch in Singapur und Toulouse mit.
Vor allem die Nachfrage nach supergroßen Flugzeugen werde aus Fernost befeuert. Airbus erwarte dort wegen der vielen Millionenstädte einen Markt für 880 Flugzeuge wie die A380. Dazu kommen 2.570 Großflugzeuge mit zwei Gängen und 4.560 Mittelstreckenmaschinen.
Der Passagierverkehr wird der Prognose zufolge in Asien/Pazifik jährlich um 5,9 Prozent wachsen. Der Frachtverkehr soll sogar noch schneller um jährlich 6,3 Prozent zunehmen. Weltweit liegen die Wachstumsraten um deutlich mehr als einen Prozentpunkt darunter.
Weil viele alte Verkehrsmaschinen zu Frachtern umgebaut werden, erwartet Airbus, dass die Frachterflotte in Asien/Pazifik sich bis 2028 auf 1.500 Flugzeuge verfünffachen wird. Davon würden nur 340 neu gebaut.

© dpa 2010, airliners.de 2010