Mittwoch, 17. März 2010

REISEN NACH BANGKOK UNEINGESCHRÄNKT MÖGLICH


Die aktuellen Massenproteste gegen die thailändische Regierung in Bangkok haben offenbar wenig Einfluss auf die Reisebedingungen in der Stadt. Nach Einschätzung des Auswärtigen Amts sind Reisen und insbesondere Flüge von und nach Bangkok uneingeschränkt möglich. Derzeit konzentrieren sich die Demonstrationen auf das Regierungsgebäude, das Parlament und das Rama V Monument. In diesen Bereichen sei mit erheblichen Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs zu rechnen. Ansonsten seien das Leben und der Straßenverkehr in Bangkok in keiner Weise beeinträchtigt. Bislang sind die Proteste der oppositionellen "Rothemden" friedlich verlaufen. Gewaltsame Ausschreitungen könnten jedoch nicht ausgeschlossen werden, solange die Demonstrationen nicht beendet seien, heißt es im aktuellen Sicherheitshinweis. Das Auswärtige Amt empfiehlt Reisenden in Bangkok weiterhin, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden.


(c) TravelONE 2010, Auswärtiges Amt 2010

Dienstag, 16. März 2010

ERSTE INFOS ZUM STREIKFLUGPLAN DER BA


Nachdem die Tarifverhandlungen zwischen British Airways und dem Kabinenpersonal ohne Ergebnis abgebrochen wurden, hat die Gewerkschaft Unite am Freitag die Termine für den angedrohten Streik der Flugbegleiter bekannt gegeben. Demnach legen die BA-Mitarbeiter in der Zeit vom 20. bis 22. März sowie vom 27. bis 30. März die Arbeit nieder. Am Wochenende hat BA erste Informationen zum Streikflugplan veröffentlicht. Die Langstreckenflüge von und nach London-Gatwick sowie die Flüge von und nach London-City, inklusive der Verbindung nach New York, sollen normal weiterlaufen. Auf Langstreckenverbindungen von und nach London-Heathrow will British Airways teilweise mit verändertem Bordservice fliegen. Auf Europastrecken will die Airline mit gecharterten Maschinen Flugausfälle vermeiden. In London-Gatwick sollen die Europaflüge mit den Flugnummern BA 2000 bis BA 2299 normal verkehren. Bei anderen Flugnummern muss mit Ausfällen gerechnet werden. Franchise- und Codeshare-Partner von British Airways sind vom Streik nicht betroffen.


(c) TravelONE 2010, Presseservice BA 2010

Montag, 15. März 2010

LIBYEN : KEINE EINREISE FÜR SCHENGEN-EUROPÄER


Die libysche Regierung macht jetzt offenbar Ernst. Europäer aus dem Schengen-Raum dürfen künftig auch dann nicht mehr in das Land einreisen, wenn sie eine gültige Aufenthaltsberechtigung haben. Das habe die Einreisebehörde am Flughafen Tripolis am 11. März mitgeteilt, meldet das Auswärtige Amt im aktuellen Reisehinweis. Libyen hatte am 15. Februar die Visa-Erteilung an Schengen-Europäer bis auf Weiteres gestoppt und bereits erteilte Visa für ungültig erklärt. Nach einem Bericht von Lufthansa wurden zunächst aber nur wenige Passagiere bei der Einreise abgewiesen. Hintergrund ist ein Streit zwischen Libyen und der Schweiz. Das Alpenland hat eine Visa-Sperre für Angehörige der libyschen Führungsspitze verhängt.

(c) travelONE 2010

Sonntag, 14. März 2010

ERSTMALS MEHR ALS 1 MILLION HOCHSEE KREUZFAHRT PASSAGIERE IN EINEM JAHR


Es ist längst ein Ritual: Am ITB-Donnerstag werden alljährlich in Berlin die Ergebnisse der Kreuzfahrtstudie des Deutschen Reiseverbands (DRV) für das jeweils zurückliegende Jahr vorgestellt – und seit nunmehr zehn Jahren gibt es alljährlich Rekorde zu vermelden. Dass es auch in diesem Jahr nicht anders sein würde, war zu erwarten. Dass man einen Zuwachs in 2009 von erneut über 10 Prozent gegenüber 2008 vorlegen konnte, überraschte aber sogar einige Optimisten.
Insgesamt, so die Studie, konnten die Veranstaler von Hochsee- und Flusskreuzfahrten 2009 über 1,4 Millionen Passagiere begrüßen. Besonders stark wuchsen die Hochseekreuzfahrten: Sie verzeichneten ein Passagierwachstum von 13,2 Prozent; bei den Flusskreuzfahrten betrug das Plus 3,2 Prozent. Mit exakt 1.025.968 Gästen konnten die Anbieter von Hochseekreuzfahrten zum ersten Mal die magische Marke von 1 Million Passagieren überschreiten.
Auch über Indikatoren wie die durchschnittliche Reisedauer (9,73 Tage), den durchschnittlichen Reisepreis (1.881 Euro) oder das durchschnittliche Alter der Gäste (50,7 Jahre) gibt die Studie Auskunft. Und über die beliebtesten Kreuzfahrtziele: Erneut hatte dabei das Mittelmeer die Nase vorn, auch wenn die Passagierzahl hier um 7,1 Prozent zurückging. Ein Wachstum von 20 Prozent konnten hingegen Reisen nach Nordeuropa und in die Ostsee verbuchen. Die Zahl der deutschen Kreuzfahrtgäste in der Karibik und in den USA stieg sogar um 29 Prozent, und im Arabischen Golf (Dubai) und dem Indischen Ozean gab es sogar eine Verdoppelung der Passagierzahlen. Bei den Flusskreuzfahrten bleibt die Donau weiterhin die Nummer eins, gefolgt vom Nil und den deutschen Flüssen.
Wie in den Vorjahren präsentierte AIDA-Chef Michael Thamm in seiner Funktion als Vorsitzender des DRV-Ausschusses Schifffahrt die Ergebnisse der Studie: "Der Kreuzfahrtenmarkt", so sagt er, "gehört derzeit zu den am stärksten wachsenden touristischen Segmenten. Allein die Zahl der Hochseegäste hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdreifacht. Und die zahlreichen neuen für 2010 geplanten Hochsee- und Flusskreuzfahrtenschiffe werden die Nachfrage weiter ankurbeln. Die Zahl der Menschen, die die Kreuzfahrt als Reiseart entdecken, nimmt kontinuierlich zu."

(c) KreuzfahrtGuide 2010, ITB 2010, DRV 2010

Montag, 1. März 2010

INFO-TIP : FAKTEN UND ZAHLEN ZUM DEUTSCHEN REISEMARKT 2009

Die deutsche und internationale Reisebranche in Zahlen ... In der aktuellen Broschüre des Deutschen ReiseVerband DRV erhalten Sie alle wichtigen Eckdaten des Wirtschaftsfaktors Tourismus im Überblick.


(c) DRV 2010