Dienstag, 20. April 2010

AIR FRANCE : LANGSTRECKENFLÜGE AB REGIONALFLUHÄFEN

Air France will seine weltweit gestrandeten Kunden möglichst schnell und effizient nach Hause befördern. Deshalb wurden gestern, heute und noch morgen ausserplanmässige Flüge ab (geöffneten) französischen Flughäfen «zweiter Garnitur» durchgeführt. So starteten Flüge nach Dubai oder Montreal ab Bordeaux und Flüge nach New York, Washington und Boston ab Toulouse. In Paris gestrandete Passagiere wurden/werden per Bus zu diesen Flughäfen befördert.

Dasselbe galt für Ankünfte. Flüge ab Bangkok oder Santo Domingo landeten in Bordeaux, Flüge ab Dakar, San Francisco oder Rio de Janeiro in Toulouse, Flüge ab Buenos Aires und Bombay in Nizza, Flüge ab Bamako und Dubai in Pau, Flüge ab Riad oder Malabo in Montpellier.

(c) travelINSIDE 2010, Air France 2010

Donnerstag, 15. April 2010

EINSCHRÄNKUNGEN IM GESAMTEN EUROPÄISCHEN LUFTVERKEHR

HEATHROW UND GATWICK GESCHLOSSEN

LUFTRAUM ÜBER SCHOTTLAND KOMPLETT GESPERRT

VULKANAUSBRUCH AUF ISLAND BRINGT DEN EUROPÄISCHEN FLUGVERKEHR ZUM ERLIEGEN


Der heftige Ausbruch des Gletscher-Vulkans Eyjafjalla auf Island hat für Flugverbote in weiten Teilen Nordeuropas gesorgt. Die europäische Flugsicherungsbehörde Eurocontrol lässt wegen der kilometerhoch aufgewirbelten Aschewolke Teile des deutschen, belgischen und niederländischen Luftraums schließen, sagte eine Behördensprecherin. Der Luftraum über Großbritannien und Norwegen wurde bereits komplett gesperrt.

Alle Londoner Flughäfen wurden geschlossen, darunter Heathrow, einer der wichtigsten Flughäfen der Welt und ein internationales Drehkreuz. Schon am Morgen hatten alle Flughäfen in Schottland dicht gemacht, zahlreiche Flüge an anderen Airports fielen aus.

Die Asche sei ein "erhebliches Sicherheitsrisiko" für die Maschinen, teilte die britische Flugüberwachung NATS mit. Die Asche könne Düsentriebwerke beschädigen.

Zuvor hatten die Behörden in Oslo bereits den kompletten nordnorwegischen Luftraum nördlich der Stadt Bodø gesperrt worden. Auch im isländischen Luftraum über dem Vulkan war der Flugverkehr untersagt worden.

Am Morgen waren schon die schottischen Airports Aberdeen, Edinburgh und Glasgow von der Flugbehinderung betroffen gewesen, teilte der Betreiber BAA mit. Zur gleichen Zeit gab es bereits erhebliche Störungen in Manchester, Liverpool, London-Stansted, Newcastle und Birmingham, wo auch Flüge aus Deutschland gestrichen wurden. In Schweden verhängte die Flugaufsicht Flugverbote für mehrere nördliche Bezirke.
Meteorologen glauben, dass sich die Asche erst in ein paar Tagen auflösen könnte. Der Gletschervulkan Eyjafjalla war am Vortag ausgebrochen.

(C) tagesschau.de, airliners.de, baa.co.uk, iata.org 2010